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Zusaetzliche IP-Adressen
(Zusatz-IPs (EQ-Modelle))
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Diese Adressen können als zusätzliche IPs genutzt werden.  
 
Diese Adressen können als zusätzliche IPs genutzt werden.  
  
=== Zusatz-IPs (EQ-Modelle)  ===
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Bei den EQ-Modellen können bis zu drei zusätzliche IPs kostenlos bestellt werden. Diese liegen in der Regel im gleichen Subnetz wie die Haupt-IP des Servers. Es gibt also keinen "Verschnitt". Sollte ein Subnetz ausgeschöpft sein, wird ein weiteres Netz in dieses Segment geroutet. Diese können dann analog verwendet werden.  
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Bei den aktuellen Modellen können bis zu drei zusätzliche IPs bestellt werden. Diese liegen in der Regel im gleichen Subnetz wie die Haupt-IP des Servers. Es gibt also keinen "Verschnitt". Sollte ein Subnetz ausgeschöpft sein, wird ein weiteres Netz in dieses Segment geroutet. Diese können dann analog verwendet werden.
  
Beispiel: Sie haben die Haupt-IP 188.40.1.2 und die zusätzlichen IP 188.40.1.40 und 188.40.1.41:  
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Beispiel: Sie haben die Haupt-IP 188.40.1.2 und die zusätzlichen IP 188.40.1.40 und 188.40.1.41:
  
 
  Netzwerk:  188.40.1.0
 
  Netzwerk:  188.40.1.0
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  Broadcast: 188.40.1.63
 
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Da die Zusatz-IPs auf die MAC der Haupt-IP "geroutet" werden, können die IP-Adressen entweder als weitere Adresse auf der physischen Netzwerkschnittstelle (in der Regel eth0) angelegt oder müssen intern weitergeroutet werden. Bei den Beispiel-IPs würde man diese also mit folgendem Befehlen hinzufügen:  
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Da die Zusatz-IPs auf die MAC der Haupt-IP "geroutet" werden, können die IP-Adressen entweder als weitere Adresse auf der physischen Netzwerkschnittstelle (in der Regel eth0) angelegt oder müssen intern weitergeroutet werden. Bei den Beispiel-IPs würde man diese also mit folgendem Befehlen hinzufügen:
  
 
  ip addr add 188.40.1.40/[subnetzmaske] dev eth0
 
  ip addr add 188.40.1.40/[subnetzmaske] dev eth0
 
  ip addr add 188.40.1.41/[subnetzmaske] dev eth0
 
  ip addr add 188.40.1.41/[subnetzmaske] dev eth0
  
Damit die IP-Adressen auch nach einem Neustart des Server wieder angelegt werden, muß man dies in den entsprechenden Konfigurationsdateien der Distribution hinterlegen. Weitere Details für [[Netzkonfiguration Debian|Debian/Ubuntu]] bzw. [[Netzkonfiguration CentOS|CentOS]] <br>  
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Damit die IP-Adressen auch nach einem Neustart des Server wieder angelegt werden, muß man dies in den entsprechenden Konfigurationsdateien der Distribution hinterlegen. Weitere Details für [[Netzkonfiguration Debian|Debian/Ubuntu]] bzw. [[Netzkonfiguration CentOS|CentOS]] <br>
  
 
=== Zusatz-IPv6  ===
 
=== Zusatz-IPv6  ===

Version vom 22. Oktober 2010, 12:47 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Nutzbare IP-Adressen

Zusätzliches Subnetz

Neu vergebene Subnetze werden auf die Haupt-IP des Servers geroutet, deshalb wird kein Gateway für die zusätzlichen IP-Adressen benötigt. Daher sind alle IP-Adressen ausser der Netzwerk-Adresse (erste) und Broadcast-Adresse (letzte) nutzbar. Der Router belegt keine IP-Adresse des Subnetzes.

Beispiel: Sie haben ein Subnetz 88.1.1.80/255.255.255.248:

Netzwerk:  88.1.1.80
Broadcast: 88.1.1.87
Nutzbare Adressen: 88.1.1.81 - 88.1.1.86

Diese Adressen können als zusätzliche IPs genutzt werden.

Zusatz-IPs (EQ/X-Modelle)

Bei den aktuellen Modellen können bis zu drei zusätzliche IPs bestellt werden. Diese liegen in der Regel im gleichen Subnetz wie die Haupt-IP des Servers. Es gibt also keinen "Verschnitt". Sollte ein Subnetz ausgeschöpft sein, wird ein weiteres Netz in dieses Segment geroutet. Diese können dann analog verwendet werden.

Beispiel: Sie haben die Haupt-IP 188.40.1.2 und die zusätzlichen IP 188.40.1.40 und 188.40.1.41:

Netzwerk:  188.40.1.0
Netzmaske: 255.255.255.192
Broadcast: 188.40.1.63

Da die Zusatz-IPs auf die MAC der Haupt-IP "geroutet" werden, können die IP-Adressen entweder als weitere Adresse auf der physischen Netzwerkschnittstelle (in der Regel eth0) angelegt oder müssen intern weitergeroutet werden. Bei den Beispiel-IPs würde man diese also mit folgendem Befehlen hinzufügen:

ip addr add 188.40.1.40/[subnetzmaske] dev eth0
ip addr add 188.40.1.41/[subnetzmaske] dev eth0

Damit die IP-Adressen auch nach einem Neustart des Server wieder angelegt werden, muß man dies in den entsprechenden Konfigurationsdateien der Distribution hinterlegen. Weitere Details für Debian/Ubuntu bzw. CentOS

Zusatz-IPv6

Seit dem 16.06.2010 ist es möglich für die Server IPv6 IPs zu bekommen. Diese kann man über den Robot beantragen.

Jeder Server erhält ein /64 Subnetz. Dies ist Teil eines größeren Subnetzes welches auf den Switch delegiert ist.

Beispiel: Sie haben ein Subnetz 2a01:4f8:61:20e1::/64

 Nutzbare Adressen: 2a01:4f8:61:20e1::2 bis 2a01:4f8:61:20e1:ffff:ffff:ffff:ffff
 Gateway: 2a01:4f8:61:20e0::1/59

Da das Gateway in einem anderen Subnetz liegt, ist eine weitere Route nötig.

 ip -6 route add 2a01:4f8:61:20e0::1 dev eth0
 ip -6 route add default via 2a01:4f8:61:20e0::1


Probleme bei Virtualisierungen

Bei dieser Art der IP/Subnetz-Allokierung ist es leider nicht möglich ein "Bridged"-Setup zu verwenden, da hierbei mehrere MAC-Adressen auftreten.
vServer(linux-virtualserver, Xen, vmware, etc) müssen ein sogenanntes "Routed"-Setup verwenden. Bei einem zusätzlichen Subnetz hat das Host-System bzw. die dom0 eine IP des zusätzlichen Subnetzes konfiguriert und dient für die vServer als Gateway.
Die (zusätzliche) IP des Host-Systems muss also in den vServern in jedem Fall als Gateway konfiguriert werden.
Eine Ausnahme bildet hier "openvz", welches ohne ein Gateway auskommt.
Auf dem Hostsystem bzw. der dom0 muss "ip_forward" bei jeder Virtualisierungsart aktiviert werden:

sysctl -w net.ipv4.ip_forward=1
sysctl -w net.ipv6.conf.all.forwarding=1

Dies aktiviert ip_forward bis zum nächsten Reboot des Systems. Um es beim Bootvorgang automatisch zu setzen muss ein Eintrag in /etc/sysctl.conf vorgenommen werden:

net.ipv4.ip_forward=1
net.ipv6.conf.all.forwarding=1


Für XEN muss zusätzlich proxy_arp aktiviert werden damit die domU-Server das Netzwerk starten können:

net.ipv4.conf.default.proxy_arp=1

Einrichten unter verschiedenen Distributionen

Zusätzliche IP-Adressen Debian
9 IP Adressen benutzbar mit Ubuntu / debian unter Xen
Zusätzliche IP-Adressen Gentoo
Zusätzliche IP-Adressen Suse
Zusätzliche IP-Adressen Fedora RedHat CentOS
Umstellung Debian Etch mit XEN 3 auf routed


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