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Rechenzentren und Anbindung


Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Mit Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. die Räumlichkeiten, in denen die Rechner einer oder mehrerer Firmen bzw. Organisationen untergebracht sind, als auch die Organisation selbst, die sich um diese Computer kümmern. Die gängige Abkürzung ist RZ.

Weitere Informationen und Bilder: http://www.hetzner.de/hosting/unternehmen/rechenzentrum/


Welche Rechenzentren betreibt Hetzner?


Standort Nürnberg

Rechenzentrum 6 und 7:

Standort:
Nürnberg-Altenfurt
Tel. 0911/234226-0
e-Mail: rz6@hetzner.de

Nutzung:
Dedizierte Rechner und CoLocation,
Standort für CoLocation Rack (Rackhousing)

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung
  • Dieselgenerator
  • Stellfläche 1.250 m²


Datacenterpark Nürnberg (derzeit im Bau):

Standort:
Nürnberg, Sigmundstraße

Nutzung:
Dedizierte Server und Colocation
Standort für CoLocation Rack (Rackhousing)

Ausstattung:

  • Gesamtfläche: 40.000 m²
  • Derzeit im Bau: zwei Gebäude für insgesamt 30.000 Server


Rechenzentrum 1, 2, 3, 4, 5, 8 und 9 (nicht mehr genutzt):

Standort:
Nürnberg

Nutzung:
RZ1 und RZ2 wurden bereits vor einigen Jahren aufgelöst.
RZ8: Dieses Rechenzentrum wurde nur als temporäre Ausweichlösung für dedizierte Rechner geplant und betrieben, diese wurden inzwischen ins RZ11 (Falkenstein) umgezogen.
Die Rechenzentren 3, 4, 5 und 9 wurden aufgelöst. Die betroffenen Server sind in das RZ12 und 13 umgezogen.

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung
  • Dieselgenerator


Standort Falkenstein/Vogtland

Gesamtfläche 100.000 m², die auch durch andere Rechenzentrums-Betreiber genutzt werden kann. Weitere Informationen dazu unter http://www.datacenterpark.de.


Rechenzentrum 10 (Inbetriebnahme 2. Juni 2009):

Standort:
Rechenzentrumspark Falkenstein
Tel. 03745/74447-100
e-Mail: rz10@hetzner.de

Nutzung:
Dedizierte Rechner

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV, ausgelegt für 17 Minuten Überbrückungszeit bei RZ-Vollast)
  • 2,5 MVA Dieselgenerator
  • Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
  • Stellfläche 1.200 m²


Rechenzentrum 11 (Inbetriebnahme 26. Februar 2010):

Standort:
Rechenzentrumspark Falkenstein

Nutzung:
Colocation, Colocation Rack, Dedizierte Server

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV, ausgelegt für 17 Minuten Überbrückungszeit bei RZ-Vollast)
  • 2,5 MVA Dieselgenerator
  • Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
  • Stellfläche 1.100 m²


Rechenzentrum 12 (Inbetriebnahme 04. Mai 2010):

Standort:
Rechenzentrumspark Falkenstein

Nutzung:
Dedizierte Rechner

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV, ausgelegt für 17 Minuten Überbrückungszeit bei RZ-Vollast)
  • 2,5 MVA Dieselgenerator
  • Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
  • Stellfläche 1.100 m²


Rechenzentrum 13 (Inbetriebnahme 30. August 2010):

Standort:
Rechenzentrumspark Falkenstein
Tel. 03745/74447-130

Nutzung:
Dedizierte Rechner und/oder Colocation

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV, ausgelegt für 17 Minuten Überbrückungszeit bei RZ-Vollast)
  • 2,5 MVA Dieselgenerator
  • Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
  • Stellfläche 1.100 m²


Rechenzentrum 14 (Inbetriebnahme 7. Dezember 2010):

Standort:
Rechenzentrumspark Falkenstein

Nutzung:
Dedizierte Rechner und/oder Colocation

Ausstattung:

  • unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV, ausgelegt für 17 Minuten Überbrückungszeit bei RZ-Vollast)
  • 2,5 MVA Dieselgenerator
  • Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
  • Stellfläche 1.100 m²


Kontaktmöglichkeiten: Siehe auch http://www.hetzner.de/hosting/kontakt/telefon-support/.

In welchem Rechenzentrum steht mein Server?

Machen Sie einen Trace zur IP-Adresse Ihres Rechners. Unter Windows geht das so:

  tracert <eigeneIP>

Unter Linux heißt das Kommando etwas anders:

  traceroute <eigeneIP>

Das Kürzel im Namen des Hops vor Ihrem Rechner verrät das Rechenzentrum:

2    21 ms    19 ms    19 ms  217.5.98.5
3    21 ms    22 ms    21 ms  217.237.152.182
4    23 ms    23 ms    23 ms  f-ee2-i.f.de.net.dtag.de [62.154.15.18]
5    23 ms    22 ms    23 ms  dtag-gw.hetzner.de [193.159.226.2]
6    26 ms    26 ms    26 ms  hos-bb1.juniper3.rz4.hetzner.de [213.239.240.200]
7    27 ms    26 ms    26 ms  hos-tr2.ex3k1.rz3.hetzner.de [213.239.244.67]
8    28 ms    27 ms    26 ms  eigenerServer [213.239.xxx.yyy]

In diesem Beispiel steht der Rechner also in Rechenzentrum 3. Sollte der vorletzte Hop einen Namen in der Form von "xxx-yyy-zzz-xxx.clients.your-server.de" haben, dann wurde für den entsprechenden Router nur noch kein korrekter rDNS-Name vergeben.

An welche Backbones sind die Rechenzentren angeschlossen?



Wie sind die Rechenzentren untereinander verbunden?

Die drei Nürnberger Standorte (RZ3/4/5/9 - RZ6/7 - RZ8) sind mit Dark Fiber Anbindungen (für alle Wortklauber: die jetzt nicht mehr "dark" sind...) untereinander verbunden. Somit wird ein redundanter Ring gebildet, welcher auch dann die Erreichbarkeit eines Standortes gewährleistet, sollte eine der Glasfaserverbindungen ausfallen. Zudem sorgen die n*10 GBit/s schnellen Verbindungen für ausreichend Bandbreite zwischen den Nürnberger Rechenzentren.

Die Bandbreite der Verbindungen Nürnberg-Frankfurt, Nürnberg-Falkenstein und Falkenstein-Frankfurt betragen jeweils mindestens 20 Gbit/s. Über den Standort Frankfurt werden Daten zu den Peeringpartnern am DE-CIX sowie zu den Uplinks Deutsche Telekom, Noris/FFM, Tiscali, Aixit, TeliaSonera, Init7 und Level 3 transportiert. Am Standort Nürnberg erfolgt eine Übergabe zu Noris/NBG, KPN und N-IX

An jedem Standort werden mehrere Juniper EX Core Switche mit jeweils 64x 10 GBit/s Ports betrieben, über den die Datenströme der Rechenzentren gebündelt und an den n*10 GBit/s schnellen Backbone bzw. die verschiedenen Uplinks weitergeleitet werden.

Wird der interne Traffic berechnet?

Im Moment ist der interne IP-Verkehr innerhalb eines und zwischen den Rechenzentren kostenlos, auch zwischen den Standorten Nürnberg und Falkenstein.



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