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Dell-PowerEdge-R720-Quickstart-Guide
(Dell PowerEdge R720 Guide)
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Zur Installation stehen folgende Betriebssysteme zur Verfügung.
 
Zur Installation stehen folgende Betriebssysteme zur Verfügung.
  
* CentOS 6.3
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* CentOS 6.4
* Ubuntu 12.04 LTS / 12.10
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* Debian 7
* OpenSuSE 12.2
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* Ubuntu 12.04 LTS / 13.04
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* OpenSuSE 12.3
 
* Fedora 18 (nur via VNC)
 
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* Advanced ECC - zusätzliche Fehlerkorrekturfunktion durch aufwändigere Prüfung bei Speicherzugriffen. Die Speicherkapazität ist um 33% reduziert. Hohe Leistung, jedoch geringer als bei optimierter Konfiguration
 
* Advanced ECC - zusätzliche Fehlerkorrekturfunktion durch aufwändigere Prüfung bei Speicherzugriffen. Die Speicherkapazität ist um 33% reduziert. Hohe Leistung, jedoch geringer als bei optimierter Konfiguration
 
* Sparing - eine Speicherbank wird als Reserve vorgehalten. Eine defekte Speicherbank kann so im laufenden Betrieb auf die Ersatzbank umgeschaltet werden. Die Speicherkapazität ist um 33% bis 50% reduziert
 
* Sparing - eine Speicherbank wird als Reserve vorgehalten. Eine defekte Speicherbank kann so im laufenden Betrieb auf die Ersatzbank umgeschaltet werden. Die Speicherkapazität ist um 33% bis 50% reduziert
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[[Kategorie:Dedizierte Server]]

Version vom 16. Mai 2013, 07:57 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Dell PowerEdge R720 Guide

Mit dem Dell PowerEdge R720 steht Ihnen ein leistungstarkes System für Ihr Business Hosting zur Verfügung, welches umfangreichen Funktionen bietet. Dazu gehören:

  • Dual Xeon E5-2620 Hexacore CPUs
  • 128 GB ECC Registered RAM mit optional aktivierbaren Zusatzfunktionen
    • erweiterbar auf bis zu 384 GB
  • PERC H710 6Gbs SATA/SAS RAID-Controller mit 512 MB NV Cache (Cache-Inhalt ist durch Flashspeicher geschützt)
  • Bis zu 8 hotswap-fähige Laufwerke:
    • 3 TB SATA 6 Gb/s 7200 rpm Enterprise
    • 600 GB SAS 6 Gb/s 15000 rpm
    • 300 GB MLC SSD
    • 600 GB MLC SSD
  • iDRAC7 Enterprise Management und Monitoring inklusive KVM mit Virtual Media Unterstützung

Um das System optimal zu nutzen, empfehlen wir Ihnen sich mit den vielfältigen Möglichkeiten vertraut zu machen. Insbesondere die Monitoring-Funktionen der integrierten iDRAC 7 erlauben es Ihnen jederzeit über den Zustand des Serversystems informiert zu sein.

Unterstützte Betriebssysteme

Zur Installation stehen folgende Betriebssysteme zur Verfügung.

  • CentOS 6.4
  • Debian 7
  • Ubuntu 12.04 LTS / 13.04
  • OpenSuSE 12.3
  • Fedora 18 (nur via VNC)

Für CentOS und Ubuntu besteht darüber hinaus die Möglichkeit die Dell OpenManage System Adminstrator (OMSA) Suite zu nutzen. Diese bietet verschiedene Tools zur Überwachung und Konfiguration des Systems.

Aufgrund eines Bugs in Fedora 18 ist zu beachten, daß der Kernelparameter usbcore.autosuspend=-1 hinzugefügt wird, damit eine zuverlässige Nutzung der Tastatur in der iDRAC Remote Console möglich ist (Siehe RH#850785)

nicht unterstützte Betriebssysteme

  • Debian 6.0.7 - aufgrund eines Bugs im Intel-Netzwerkkartentreiber werden die MAC-Adressen nicht korrekt erkannt und zugeordnet. Der Betrieb mit einem alternativen Kernel (z.B. aus backports) oder nach Aktualisierung des Treibers ist in Eigenregie möglich.
  • Windows Server 2008 R2 - aufgrund der Beschränkungen der Windows Web und Standard Editionen auf maximal 32GB RAM wird dieses Betriebssystem nicht angeboten.
  • VMware vSphere/ESXi - die Installation ist möglich, jedoch ist die kostenlose Lizenz auf maximal 32GB RAM limitiert

Konfiguration Monitoring iDRAC

Der integrierte Dell Remote Access Controller (iDRAC) bietet unabhängig vom Betriebsystem umfangreiches Monitoring aller Systemkomponenten. Darüber hinaus können Sie auch Einstellungen beispielsweise des RAID-Controllers abfragen und ändern.

Um die Benachrichtigungsfunktionen zu nutzen, muß in der Netzwerkkonfiguration der iDRAC ein DNS Name und eine DNS-Domain konfiguriert werden. Gehen Sie dazu in der Weboberfläche zum Menüpunkt Netzwerk unter iDRAC Einstellungen. Tragen Sie hier unter Statischer DNS-Domänenname eine von Ihnen verwaltete Domain ein. Beispiel:

  • DNS DRAC Name: idrac-hetzner-r720
  • Statischer DNS-Domänenname: example.com

Das System wird nun E-Mails mit der Absendeadresse <idrac-hetzner-r720@example.com> verschicken.

Nun können Sie über den Menüpunkt Warnungen -> SNMP- und E-Mail-Einstellungen eine oder mehrere Ziel-E-Mail-Adressen sowie einen SMTP-Server konfigurieren.

Hier können Sie unter E-Mail-Alarm 1 bis E-Mail-Alarm 4 entsprechende Adressen eintragen, die über Systemereignisse informiert werden sollen.

Hinterlegen Sie unter SMTP (E-Mail)-Server-Adresseneinstellungen den entsprechenden SMTP Server.

Anschließend können Sie mit Klick auf den Senden-Button eine Test-E-Mail an die gewünschte Adresse schicken. Falls die E-Mail z.B. aufgrund von Greylisting temporär nicht zugestellt werden kann, erhalten Sie eine Fehlermeldung. Die E-Mail wird aber für eine spätere Zustellung zwischengespeichert.

Absicherung iDRAC

Um die iDRAC Schnittstellen vor unberechtigten Zugriffen zu schützen, ist es möglich den Zugriff auf eine IP-Adresse oder einen IP-Adressbereich zu beschränken.

Gehen Sie dazu in der Weboberfläche zum Menüpunkt Netzwerk unter iDRAC Einstellungen. Klicken Sie nun auf den Link Erweiterte Einstellungen. Hier können Sie eine Adresse und eine Netzmaske angeben, von der der Zugriff erlaubt ist. Für eine einzelne IP-Adresse tragen Sie 255.255.255.255 als Netzmaske ein. Für die Freigabe von eines IP-Adressbereichs muß eine entsprechende Netzmaske angegeben werden, die alle IP-Adressen einschließt.

Konfiguration RAID-Controller

Der integrierte PERC H710 ist ein leistungsstarker Enterprise RAID-Controller. Der 512 MB große flash-geschützte Cache bietet erhöhte Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit. Der PERC H710 auf Basis des LSI SAS 2208 Dual Core ROC hohe Performance und einfache Verwaltung.

Für die Konfiguration des Controllers stehen Ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung. Neben dem klassischen Controller-BIOS, welches Sie über Strg-R während des Bootvorganges aufrufen können, integriert sich der PERC H710 auch direkt in die Gerätekonfiguration (Device Settings) des System Setup (UEFI BIOS).

Darüber hinaus steht Ihnen im Rescue System das bewährte megacli Kommandozeilen-Tool zur Verfügung.

Beispiele für die Konfiguration via megacli finden Sie unter LSI_RAID_Controller

Speicherkonfiguration

Der Dell PowerEdge R720 bietet mehrere Konfigurationsmöglichkeiten des Hauptspeichers, um das System für verschiedene Einsatzzwecke und Anforderungen zu konfigurieren. In der optimierten Standardkonfiguration steht Ihnen die volle Kapazität und Leistungfähigkeit zur Verfügung. Durch den ECC-Standard können Einzelbit-Fehler korrigiert und Mulit-Bit-Fehler erkannt werden. Für noch höhere Anforderungen sind darüber hinaus folgende Konfigurationen möglich

  • Mirroring/Spiegelung - der Speicherinhalt wird redundant vorgehalten. Es steht nur die halbe Speicherkapazität zur Verfügung. Höchste Sicherheit
  • Advanced ECC - zusätzliche Fehlerkorrekturfunktion durch aufwändigere Prüfung bei Speicherzugriffen. Die Speicherkapazität ist um 33% reduziert. Hohe Leistung, jedoch geringer als bei optimierter Konfiguration
  • Sparing - eine Speicherbank wird als Reserve vorgehalten. Eine defekte Speicherbank kann so im laufenden Betrieb auf die Ersatzbank umgeschaltet werden. Die Speicherkapazität ist um 33% bis 50% reduziert


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