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Betriebssystem Images installieren
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== '''Betriebssysteme installieren mit 'installimage'''' ==
 
== '''Betriebssysteme installieren mit 'installimage'''' ==
  

Version vom 9. März 2011, 10:57 Uhr

Inhaltsverzeichnis

Betriebssysteme installieren mit 'installimage'

Das von uns angebotene installimage ermöglicht eine einfache und schnelle Installation von verschiedenen Linux-Betriebssytemen.

Installimage wird direkt im Rescue-System auf Ihrem Server gestartet. Es bietet Ihnen eine menügsteuerte Auswahl des von Ihnen gewünschten Betriebssystems. Sie haben volle Kontrolle über die Aufteilung Ihren Festplatte(n) und können auch die Verwendung von Software-RAID sowie LVM in einem einfachen Editor definieren.

autosetup

Wird beim Ausführen von installimage im Rescue-System eine Datei /autosetup gefunden, so wird diese automatisch als Konfigurationsdatei verwendet und es werden weder Menü noch Editor (außer, es werden Fehler in /autosetup gefunden) angezeigt.

Welche Betriebssysteme können derzeit installiert werden?

Eine Liste mit den von uns aktuell angebotenen Betriebssystemen finden Sie auf der Seite Standardimages. Fortgeschrittene Anwender können sich auch eigene Betriebssystem-Images erzeugen und installieren. Eine Anleitung zur Installation eigener Betriebssystem-Images und die Voraussetzungen zum erstellen eigener Betriebssysteme finden Sie auf der Seite Eigene Images installieren.

Wie verwende ich 'installimage'?

Zunächst muss das Rescue-System in unserer Administrationsoberfläche Robot (Menüpunkt "Server" -> Klick auf den gewünschten Server -> Reiter "Rescue") aktiviert werden. Selbstverständlich bieten wir ein 32- und ein 64-Bit Rescue-System an. Bitte notieren Sie sich das nach dem Aktivieren angezeigte Passwort.

Nun ist ein Reboot per Resetauftrag im Robot oder über einen normalen Server-Neustart notwendig.

Nach zirka einer Minute ist das Rescuesystem vollständig gebootet und kann mit dem im Robot angegebenem Passwort und dem Benutzer ‚root’ via SSHv2 eingeloggt werden.

Jetzt kann die eigentliche Installationsroutine gestartet werden:

root@rescue ~ # installimage

Was folgt ist ein Menu, in der zunächst eine Auswahl an Distributionen zu sehen ist und bei Auswahl einer Distribution, die jeweilige Imageliste hervorkommt.

Datei:Installimage-1.png

Bei Auswahl des Images wird man darauf hingewiesen, dass nun der Editor folgt, welcher die Konfigurationsdatei öffnet.

Als Editor wird ein Midnight Commander (‚mcedit’) verwendet.

Die Festplatten welche im System vorhanden sind werden in den ersten Zeilen mit der Variable DRIVE<Nummer> gekennzeichnet. Über der jeweiligen Zeile kann man den Typ der Festplatte erkennen. Möchten man eine Festplatte im derzeitigen Zustand belassen und an dieser keine Änderungen durchführen so muss man die entsprechende Zeile mit einem "#" auskommentieren. Die Zahl hinter der nächsten DRIVE Variable muss dann jedoch angepasst werden.

Beispiel:

 # ST31500341AS
 #DRIVE1 /dev/sda
 # ST31500341AS
 DRIVE1 /dev/sdb

Bei mehreren Festplatten kann man mittels der Variablen "SWRAID" und "SWRAIDLEVEL" die Erstellung und den Typ des Software RAIDs beeinflussen. Eventuelle Software RAIDs werden immer über alle (mit DRIVE markierten) Festplatten angelegt. Sollen Festplatten generell davon ausgenommen sein, so sollte man diese entsprechend auskommentieren.

Mit der Variablen "BOOTLOADER" kann zwischen dem Bootloader "Grub" und "Lilo" gewählt werden.

Die Variable "HOSTNAME" setzt den entsprechenden Hostnamen im System.

Installimage unterstützt auch die Anpassung des Partitionierungsschemas (inklusive der Benutzung von LVM). Die dafür vorgesehene Syntax findet man in den Beispielen im Editor.

Nach Speichern und Verlassen des Editor mittels der F10-Taste folgt eine Syntaxprüfung der Konfigurationsdatei. Sollte die Konfiguration Fehler enthalten, werden Sie hier darauf hingewiesen und es wird erneut der Editor gestartet.


Datei:Installimage-3.png


Wenn man nach ca 1-5 Minuten (je nach Image und Partitionierung) diese Ausgabe ohne Fehlermeldung bekommt, ist das System fertig installiert und bootbar.

Als Rootpasswort wurde das aktuell im Rescuesystem verwendete Rootpasswort gesetzt.

Nach einem ‚reboot’ im Rescuesystem:

root@rescue ~ # reboot

wird das neu installierte System gebootet und man kann sich mit dem vorherigen Rescuesystempasswort einloggen.

Besonderheiten

  • Bei Debian und Ubuntu werden die Zeiten für den Cronjob in /etc/cron.d/mdadm bei der Installation via installimage-Skript zufällig gewählt.

Häufig gestellte Fragen

Gehen meine Daten auf der Festplatte verloren?
Ja. Die angegebene Festplatte wird komplett formatiert und die Partitionstabelle neu angelegt.
Die Installationsroutine gibt mir einen oder mehrere Fehler aus. Was kann ich jetzt tun?
Wiederholen Sie die Installation. Sollte der Fehler wieder auftreten, senden Sie bitte die komplette Bildschirmausgabe und den Inhalt der Datei /root/debug.txt an support@hetzner.de.
Muss ich die Partitionsgröße all am Ende der Partitionstabelle schreiben oder kann ich dies auch weiter vorne anbringen?
Die Partitionsgröße all in der Konfigurationsdatei beschreibt im Prinzip den Zustand den kompletten Rest der Festplatte zu diesem Zeitpunkt. Da die Partitionen nacheinander angelegt werden, würde die Partitionstabelle in jedem Fall mit der Angabe 'all' enden, da kein weiterer Speicherplatz für weitere Partitionen zur Verfügung steht. Die Möglichkeit, all überhaupt nicht zu verwenden, besteht selbstverständlich auch.
Ich habe zwei Festplatten eingebaut. Kann mir das Installationsscript daraus ein Software-RAID erstellen?
Ja. Das Installationsskript kann Software-RAID Level 1 und Level 0 erstellen. Hierfür existieren in der Konfigurationsdatei die Optionen SWRAID und SWRAIDLEVEL. Ist die Option SWRAID aktiviert (1), so wird ein Software-RAID des Levels SWRAIDLEVEL (0 oder 1) erstellt. Bei mehr als 2 Festplatten können auch die RAID-Level 5,6 und 10 verwendet werden.
In meinem Terminal funktioniert die F10-Taste nicht, stattdessen erscheint "~21" etc.
Drücken Sie die Escape-Taste und dann "0". Das hat in vielen Terminals die gleiche Wirkung wie die F10-Taste.
Funktioniert in der neuen Version des Skripts die Installation von GRUB?
Ja. In der neuen Version wurden Funktionen für eine automatische Konfiguration von GRUB implementiert.
Beinhaltet die neue Version schon eine automatische Installation von LVM?
Ja, siehe die Kommentare im Abschnitt Partitionierung.
Bei mir funktioniert das Installationsskript nicht mit der Fehlermeldung „Due to maintenance the installimage-script is temporarily unavailable. We are sorry for the inconvenience.“
Sollten Sie diese Meldung bekommen, werden Teile des Skriptes gerade aktualisiert. Dies dauert in der Regel nur wenige Minuten. Eine Sperrung des Scriptes ist notwendig, damit die Skripte nicht während des Austauschprozesses gestartet werden und somit auf Fehler laufen könnten. Sie sollten das Skript wenige Minuten nach Erhalt dieser Meldung wieder normal benutzen können.
Wer ist der Autor des Scriptes und darf ich des frei verwenden?
Die Scripte wurde im Auftrag der Hetzner Online AG in BASH von Florian Wicke geschrieben und von David Mayr erweitert. Dieses Script sowie die Programmiersprache ist frei zugänglich und kann von jedem eingesehen, verwendet und frei abgeändert werden. Die Hetzner Online AG und der Autor der Scripte übernehmen keinerlei Haftung für Schäden, die durch das Ändern der Scripte entstanden sind und schließen jeglichen Support für Anleitungen, die das Abändern des Scriptes beinhalten aus.


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