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VServer

Inhaltsverzeichnis

Welche Virtualisierungslösung wird eingesetzt?

Die Virtualisierung läuft auf KVM-Basis. Dabei werden vollständig virtualisierte Rootserver verwendet.

Gibt es irgendwelche Einschränkungen?

Da als Virtualisierung KVM zum Einsatz kommt, gibt es keine technischen Einschränkungen hinsichtlich Anzahl von Prozessen oder offenen Dateien. Es ist also z.B. möglich Änderungen an IPtables, Routing und Ähnliches vorzunehmen und eigene Dienste zu installieren. Ebenso ist es möglich einen eigenen Kernel zu installieren.

Wie hoch ist die Leistung von den vCPUs?

Jede vCPU entspricht etwa der CPU Leistung eines Threads einer Intel Xeon E5 CPU mit 2,0 GHz. Die echte angezeigte Taktfrequenz der Instanz kann davon abweichen.

Welche virtuelle Netzwerkkarte kommt zum Einsatz?

Standardmäßig werden die virtuellen Maschinen mit der Netzwerkkarte "Intel E1000" ausgeliefert, da diese Netzwerkkarte die größte Kompatibilität zu den gängigsten Betriebssystemen bietet. Sie können jedoch jederzeit im Robot das Modell nachträglich ändern. Bitte beachten Sie, dass Sie zum Übernehmen der Änderung Ihren vServer komplett stoppen und wieder starten müssen.

CX-NICmodel-selection.png

Es stehen, wie im Screenshots ebenfalls ersichtlich, folgende NIC-Modelle zur Auswahl:

  • Realtek 8139
  • Intel E1000
    • beste Kompatibilität
  • VirtIO
    • empfohlen
    • bietet die beste Performance
    • meist manuelle Treiberinstallation nötig

Wichtig: Bitte stellen Sie zuvor sicher, dass die benötigten Treiber für die gewählte Netzwerkkarte bereits auf Ihrem System installiert sind, damit Sie nach der Umstellung weiterhin Netzwerkzugriff haben. Nicht alle Betriebssysteme liefern standardmäßig einen passenden Treiber bereits mit!

Für Windows-Systeme: Die Treiber für VirtIO können zum Beispiel über ein ISO-Image eingebunden und installiert werden. Weitere Informationen siehe unter: Ist das Einbinden von ISO-Dateien möglich?.

Hinweis für Windows-Installationen mit VirtIO: Um ein Windows-System direkt bei der Installation mit VirtIO nutzen zu können, müssen Sie bei dem Schritt "Treiber laden" die "VirtIO-Treiber-CD" als eingelegtes CD/DVD-Image einbinden und den dort passenden darauf befindlichen Treiber suchen und laden. Nach dem erfolgreichen Laden des Treibers binden Sie wieder das zuvor eingebundene Windows-Installationsimage ein und fahren Sie wie gewohnt mit der Installation fort.

Ist das Einbinden von ISO-Dateien möglich?

Ja, siehe Virtual Server Guide -> CD/DVD-Images einbinden

Werden Backups automatisiert gemacht?

Für Backups ist man als Kunde selbst verantwortlich. Wir bieten dazu einen Backup-Speicherplatz an, der dafür verwendet werden kann. Siehe dazu: Backup.

Darüber hinaus haben alle CX-Server die Möglichkeit einen Snapshot des gesamten Servers zu erstellen. Dieses Snapshot kann dazu verwendet werden, einen früheren Zustand des Servers wiederherzustellen.

Ist die Erstellung von Snapshots möglich?

Bei allen CX-Servern ist es möglich Snapshots von dem aktuellen Zustand des Servers zu erstellen. Um eine konsistente Erstellung eines Snapshots zu garantieren wird empfohlen, diese während des ausgeschalteten Betriebes anzufertigen. Der Grund hierfür ist, dass etwaige Daten im Arbeitsspeicher des Servers nicht gesichert werden. Zur Wiederherstellung muss der Server ausgeschaltet sein.

Die Anzahl der möglich erstellbaren Snapshots ist abhängig von dem gewählten CX-Modell. Nähere Informationen finden Sie dazu auf der jeweiligen Produktseite.

Zusätzlich besteht die Möglichkeit, erstellte Snapshots in Vorlagen umzuwandeln, um diese bei allen CX-Servern als Basis verwenden zu können.

Vserver snapshots.png

Ist es möglich automatisch zwischen den verschiedenen Modellen zu wechseln?

Bei den CX-Modellen können Kunden automatisch von einem kleineren Modell auf ein größeres Modell ohne Datenverlust über das Robot Webinterface upgraden. Anschließend musst das Dateisystem vergrößert werden: Partition vergrößern

Kunden, die von einem älteren VQ oder VX-Modell auf ein neues CX-Modell upgraden wollen, gehen bitte wie hier beschrieben vor: VServer Migration.

Ein automatischer Wechsel ist ebenso nicht von größere auf kleinere Modelle möglich. Der technische Grund dahinter ist, dass durch eine Verkleinerung der Festplatte Datenverlust entstehen könnte.

Können zusätzliche IPs, Failover-IPs oder Subnetze bestellt werden?

Nein, dies ist nicht möglich.

Steht IPv6 zur Verfügung?

Ja, zusätzlich zur IPv4 Haupt-IP wird jedem neu bestellten Server ein /64 IPv6 Subnetz zugewiesen.

Kunden, welche Ihre Server noch vor Februar 2013 bekommen haben, können das IPv6 Subnetz kostenlos über den Robot nachbestellen.

Welche Betriebssysteme können installiert werden?

Für die vServer stehen exakt die gleichen Images, wie für Rootserver, zur Verfügung. Sie haben also die Wahl zwischen vorkonfigurierten Images für verschiedene Linux-Distributionen sowie FreeBSD und Windows. Des Weiteren ist es auch möglich mit Hilfe von installimage oder durch das Einbinden von CD/DVD-Abbilden ein komplett anderes Betriebssystem/Image zu installieren.

Wie kann der vServer installiert werden?

Für die Installation stehen Ihnen unsere Rescue Systeme (Linux & FreeBSD) sowie die VNC-Installationen zur Verfügung.

Ist es möglich eine individualisierte vServer-Konfiguration zu bekommen?

Eine Individualisierung der Konfiguration (zusätzliche/größere Festplatte, ..) ist bisher noch nicht möglich.

Ist die Benutzung von tun/tap devices unter Linux möglich?

Ja die Nutzung ist möglich. Es kann damit beispielsweise OpenVPN genutzt werden.

An welchen geographischen Standort befinden sich die vServer?

Alle vServer werden aktuell im Datacenter Park in Falkenstein/Vogtland betrieben. Die Anbindung erfolgt aktuell über RZ17.

Ausfallsicherheit

Die virtuellen Festplatten der vServer befinden sich auf einem verteilten SSD-basierten Speichersystem. Die Daten werden 3-fach redundant gespeichert und sind auch bei Ausfall von mehreren Systemen verfügbar.

Dadurch ist die Chance eines Datenverlustes sehr gering. Bitte beachten Sie aber, dass Sie weiterhin die Verantwortung für Ihre Daten tragen und Hetzner keinerlei Garantie für einen möglichen Datenverlust gibt.

Jeder vServer kann bei Bedarf jederzeit auf einer anderen Maschine gestartet bzw. dahin migriert werden. Da sich die Zuordnung von vServer zu Hostsystem aufgrund von Lastverteilungsmechanismen und Wartungsarbeiten jederzeit ändern kann, wird als Standort im Robot lediglich "vPools" (z.B. vPool0) angezeigt.

Warum hat meine VM die IP 172.31.1.100?

oder auch:

Warum hat meine VM eine andere IP als im Robot angegeben?

Warum hat meine VM eine private IP?

Bei den CX Modellen ist die IPv4-Adresse im vServer eine private IP, die 1:1 per NAT auf die öffentliche IPv4 Adresse umgesetzt wird. Aktuell ist die private IP bei allen gleich: 172.31.1.100. Die öffentliche IP wird im Hetzner Robot angezeigt.

Welche Netzwerkkonfiguration muss vorgenommen werden?

Bei der automatischen Installation sind bereits alle nötigen Einstellungen vorgenommen worden und Sie können direkt loslegen.

Die IPv4 Adresse kann über DHCP bezogen werden.

Eine statische Konfiguration ist nicht zu empfehlen, aber möglich. Passen Sie Ihre Netzwerkkonfiguration (IPv4) wie folgt an:

 Statische IP-Adresse: 172.31.1.100
 Netzmaske: 255.255.255.0
 Standard-Gateway: 172.31.1.1

Die Werte zur IPv6-Konfiguration entnehmen Sie den Informationen im Robot.

Wie kann ich die DNS-Einstellungen im Plesk konfigurieren?

Dazu gibt es auf der Plesk-Seite im Wiki eine Anleitung.



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