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Storage Boxes

Inhaltsverzeichnis

Storage Box

Uebersicht StorageBox.png

Mit den Storage Boxes bietet Ihnen Hetzner Online einen sicheren und zentralen Online-Speicher im Rechenzentrum in Deutschland an.

Sie können so jederzeit und überall über einen Internet-Zugang auf Ihre Dateien zugreifen. Sie haben dabei die Möglichkeit, den Online-Speicher bequem als eigenes Laufwerk an Ihren PC anzubinden oder über Ihr Smartphone bzw. Tablet zuzugreifen. Die Hetzner Online Storage Boxes bieten verschiedene Standardprotokolle an, welche von diversen Apps unterstützt werden.

Dank unterschiedlicher Pakete können Sie für Ihre individuellen Anwendungsfälle aus einer Vielzahl von Speicherklassen wählen. Ein Up- oder Downgrade ist zudem jederzeit über den Robot möglich:

StorageBox Wechsel.png

Ausfallsicherheit

Die Storage Boxen sind durch ein RAID abgesichert, welches einen Ausfall mehrerer Festplatten tolerieren kann. Dadurch ist die Chance eines Datenverlustes relativ gering. Bitte beachten Sie aber, dass Sie weiterhin die Verantwortung für Ihre Daten tragen und Hetzner keinerlei Garantie für einen möglichen Datenverlust gibt. Eine Spiegelung der Daten auf andere Server findet nicht statt.

Zudem werden Checksums für die einzelnen Datenblöcke verwendet um Bit Fehler festzustellen und zu korrigieren.

Bestellung

Die Storage Boxes können über den Robot oder unter hetzner.com bestellt werden.

Allgemeine Informationen

Die Übertragungsgeschwindigkeit Ihrer Daten auf den Storage Box hängt davon ab, wie viele andere Kunden gleichzeitig auf den selben Server zugreifen. Falls die Übertragung zu lange dauert, dann können Sie eine andere Uhrzeit für den Upload ausprobieren.

Es ist sehr wichtig, den DNS Namen anstatt der IP-Adresse Ihre Storage Box zu verwenden (<Benutzername>.your-storagebox.de), weil sich die IP-Adresse ändern kann. Unter der DNS Adresse können Sie Ihre Storage Box via IPv4 und IPv6 erreichen.

Es ist nicht möglich, die Ordner "/etc" oder "/lib" auf der Storage Box zu erstellen.

Es besteht ein Verbindungslimit von 10 Verbindugen pro Account.

Besonders zu beachten

Bitte beachten Sie, dass für das Heimatverzeichnis das Executable Recht benötigt wird. Falls Sie dieses entfernen ist anschließend kein Login mehr möglich.

Bitte beachten Sie ebenfalls, dass unter Umständen, FTP und SAMBA Verbindungen unverschlüsselt sind. Einige Windows Versionen und FTP Clients, benutzten jedoch Standardmäßig eine Verschlüsselung. Eine Anleitung wie Sie Ihre SAMBA Verbindung verschlüsseln können, finden sie hier.

Die Verwendung von CNAME einträgen für den zugewiesenen DNS Namen, funktioniert nicht mit WebDAV.

Bevor Sie einen der unten genannten Service nutzen, prüfen Sie bitte vorher im Robot ob dieser aktiviert ist.

Das Passwort für Ihren Backup-Account kann im Robot generiert werden und wird nur ein mal angezeigt. Die Verwendung des Hetzner Account Passworts ist nicht möglich.

Zugang zur Storage Box

FTP/FTPS

Sie können mittels FTP auf Ihre Storage Box zugreifen. Bitte verwenden Sie den Ihnen zugewiesenen Hostnamen (<Benutzername>.your-storagebox.de) sowie Ihren Benutzernamen und Passwort. Bitte beachten Sie, dass eine FTP Verbindung unverschlüsselt ist. Nur FTPS (FTP+TLS) ist verschlüsselt.

Sollten Sie einen Sub-Account nutzten, achten Sie bitte darauf dass, auch der Sub-Account Nutzername für die Verbindung verwendet wird.

Aktiver und Passiver Modus

Das FTP Protokoll baut auf zwei Verbindungen auf. Eine Verbindung über den Port 21 für alle Kommandos und einer zweiten Verbindung für die übertragenen Dateiinhalte. Bei der zweiten Verbindung wird in einen Aktiven und Passiven Modus unterschieden.

Bei dem aktiven Modus versucht der Backupserver die Verbindung zum Client aufzubauen (Server -> Client). Allerdings kann dies durch eine Firewall des Clients blockiert werden und es kommt zu einem Timeout. Als Lösung kann der Passive Modus genutzt werden. Hierbei wird vom Client eine Verbindung zum Server aufgebaut (Client -> Server).

Die Aktivierung des Passiven Modus unterscheidet sich zwischen verschiedenen Client Programmen. Bitte sehen Sie daher in der Hilfe Ihres Programmes nach.

Anleitung

Windows

Sie können Ihre Storage Box in Windows wie folgt als Netzwerkadresse über FTP hinzufügen:

  1. Öffnen Sie den Windows Explorer.
  2. Windows 7: Klicken Sie links auf "Computer" und dann oben auf "Netzwerkadresse hinzufügen".
    Windows 8/10: Klicken Sie links auf "Dieser PC". Anschließend klicken Sie oben auf "Computer" und dann "Netzwerkadresse hinzufügen".
  3. Klicken Sie nun im erscheinenden Dialog 2 Mal auf "Weiter"
  4. Geben Sie nun "ftp://<benutzername>.your-storagebox.de" in das Textfeld ein und klicken Sie auf "Weiter"
  5. Entfernen Sie den Haken aus "Anonym anmelden" und geben den Namen Ihres Backup-Accounts ein.
  6. Klicken Sie nun 2 Mal auf "Weiter" und dann auf "Fertig Stellen".
  7. Tragen Sie im sich öffnenden Fenster Ihren Benutzernamen und Kennwort ein. Optional können Sie das Kennwort von Windows speichern lassen.
  8. Nach einem Klick auf "Anmelden" steht Ihnen Ihre Storage Box unter "Dieser PC" (Windows 8.1/10) oder "Computer" (Windows 7/8) zur Verfügung.

Software

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um eine begrenzte Auswahl an Software handelt die für dieses Protokoll nutzbar ist.

Windows

  • Windows Explorer
  • FileZilla
  • WinSCP

Linux

  • FileZilla
  • ftp
  • ncftp
  • lftp

Android

  • AndFTP
  • ES Datei Explorer

SFTP/SCP

Sie können mittels SFTP und SCP auf Ihre Storage Box zugreifen. Der Zugriff über diesen Weg ist komplett verschlüsselt.

Sollten Sie einen Sub-Account nutzten, achten Sie bitte darauf dass, auch der Sub-Account Nutzername für die Verbindung verwendet wird.

Authentifizierung über SSH Keys

Wenn Sie via SFTP/SCP zugreifen, dann können Sie sich auch mit einem Public-Key authentifizieren. Weitere Informationen und ein Beispiel finden Sie auf der folgenden wiki Seite: Backup Space SSH Keys.

Verbindungsfehler

11: Application Error

Falls Sie diesen Fehler beim Verbindungsaufbau via SFTP oder SCP bekommen, dann hängt dies mit der aktivierten SSH-Key Weiterleitung zusammen. Bitte deaktivieren Sie die Weiterleitung und versuchen Sie es nochmal.

Software

Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nur um eine begrenzte Auswahl an Software handelt die für dieses Protokoll nutzbar ist.

Windows

  • WinSCP (SFTP)
  • FileZilla (SFTP)

Linux

  • scp
  • sftp
  • FileZilla (SFTP)

Android

  • ES Datei Explorer (SFTP)
  • AndFTP (SFTP)

SAMBA/CIFS

Sie haben die Möglichkeit Ihre Storage Box per Samba/CIFS einzubinden. Sie können dabei folgenden UNC-Pfad verwenden.

Wenn Sie Ihren Haupt-Account verwenden, lautet der Freigabename backup

Bei der Verwendung eines Sub-Accounts müssen Sie als Nutzername und Freigabename, den Nutzername des Sub-Accounts verwenden.

Linux/Unix:

//<username>.your-storagebox.de/<Freigabename>

Windows

\\<username>.your-storagebox.de\<Freigabename>

Sollten Sie einen FritzBox Router von AVM einsetzen so ist es nötig den NetBIOS-Filter zu deaktivieren damit Samba/CIFS funktioniert. Bitte sehen Sie für weitere Informationen auf dieser Seite unter Punkt 4 nach.

Anleitung

Linux

Unter Linux können Sie die Storage Box mit folgenden Kommando von der Kommandozeile aus in das lokale Dateisystem einbinden:

mount.cifs -o user=<Benutzername>,pass=<Passwort> //<Benutzername>.your-storagebox.de/backup /PATH/FOLDER

Desweiteren können Sie mit folgender Zeile in /etc/fstab das Mounten bei jedem Systemstart automatisieren (es handelt sich um eine einzige Zeile!):

//<Benutzername>.your-storagebox.de/backup /mnt/backup-server       cifs    iocharset=utf8,rw,credentials=/etc/backup-credentials.txt,uid=<Systemkonto>,gid=<Systemgruppe>,file_mode=0660,dir_mode=0770 0       0

Die Datei /etc/backup-credentials.txt (mode 0600) sollte dabei zwei Zeilen wie folgt enthalten:

username=<Benutzername>
password=<Passwort>

Auf Debian-basierten Distributionen wird der Befehl über das Paket cifs-utils bereitgestellt.

apt-get install cifs-utils

Auf Debian Wheezy basierten Systemen sind bei Problemen die Parameter wie folgt zu ergänzen:

rsize=65536,wsize=130048

Außerdem sollten in /etc/rc.local folgende Zeilen hinzugefügt werden:

modprobe cifs
echo 0 > /proc/fs/cifs/OplockEnabled

FreeBSD

Unter FreeBSD kann die Storage Box wie folgt gemountet werden:

in /etc/fstab folgende Zeile einfügen

//<username>@<username>/backup /mnt/storagebox smbfs rw,-N 0       0

wobei username durch den vom Robot zugeteilten Benutzernamen zu ersetzen ist. Außerdem muß /mnt/storagebox wenn es nicht bereits existiert mit 'mkdir' erstellt werden.

in /etc/nsmb.conf folgende Zeilen einfügen

[<username>]
charsets=UTF8:cp850
addr=username.your-storagebox.de
[<username>:<username>]
password=$$crypt-string

der crypt-string wird mit 'smbutil crypt' erzeugt.

In FreeBSD 10.1 sind die nötigen Pakete bereits vorinstalliert...

Windows

Unter Windows können Sie wie folgt Ihre Storage Box als Netzwerklaufwerk unter einem eigenen Laufwerksbuchstaben einbinden:

  1. Öffnen Sie den Windows Explorer.
  2. Windows 7: Klicken Sie auf links auf "Computer" und dann oben auf "Netzlaufwerk verbinden".
    Windows 8/10: Klicken Sie links auf "Dieser PC". Anschließend klicken Sie oben auf "Computer" und dann "Netzlaufwerk verbinden".
  3. Wählen Sie im erscheinenden Dialog einen beliebigen Laufwerksbuchstaben aus und geben Sie als Ordner „\\<Benutzername>.your-storagebox.de\backup“ ein. Setzen Sie außerdem den Haken bei „Verbindung bei Anmeldung wiederherstellen“ wenn die Verbindung automatisch bei Systemstart aufgebaut werden soll.
  4. Wenn Sie jetzt nach Anmeldeinformationen gefragt werden, geben Sie als Benutzer bitte den Benutzernamen Ihrer Storage Box und das Passwort ein. Optional können Sie die Zugangsdaten auch von Windows speichern lassen.
  5. Ihre Storage Box ist nun fertig als Netzlaufwerk eingerichtet und kann unter "Dieser PC" (Windows 8.1/10) oder "Computer" (Windows 7/8) als eigenständiges Laufwerk gefunden werden.

Fehler bei Dateien über 4GB Größe

Sollte es bei Kopiervorgängen von Dateien mit einer Größe von 4 GB oder mehr zu Fehlern kommen kann es helfen das Caching zu deaktivieren. Dazu muss die Storage Box mit dem extra Parameter '-o cache=none' gemountet werden.

SAMBA verschlüsseln

Damit eine SAMBA Verbindung verschlüsselt wird müssen Sie folgenden Option Ihrem mount befehl hinzufügen: seal

Beispiel:


mount.cifs -o seal,user=<Benutzername>,pass=<Passwort> //<Benutzername>.your-storagebox.de/backup /PATH/FOLDER

WebDAV

Sie können mittels WebDAV auf Ihre Storage Box zugreifen. Die Verbindung hierüber ist verschlüsselt.

WebDAV ist standardmäßig für die Storage Boxen deaktiviert. Dies kann kostenfrei über den Robot aktiviert werden. Bitte beachten Sie, dass es nach der Aktivierung ein paar Minuten dauern kann bevor Ihre Storage Box per WebDAV erreichbar ist.

Leider unterstützt das WebDAV Protokoll nicht die Ausgabe des verfügbaren Speicherplatzes und es könnten falsche Werte zurückgegeben werden. Bitte nutzen Sie dafür sftp wie unter dem Punkt Speicherverbrauch bestimmen beschrieben.

Sollten Sie einen Sub-Account nutzten, achten Sie bitte darauf dass, auch der Sub-Account Nutzername und Link für die Verbindung verwendet wird.

Unter Windows Server ist es gegebenenfalls erforderlich das Feature "Desktopdarstellung" bzw. "Desktop Experience" zu installieren.

Anleitung

Linux

Um das WebDAV-Verzeichnis einzubinden, können Sie folgenden Befehl nutzen:

mount -t davfs https://<Benutzername>.your-storagebox.de /MOUNTPOINT

Zusätzlich können Sie mit folgender Zeile in /etc/fstab das Mounten bei jedem Systemstart automatisieren:

https://<Benutzername>.your-storagebox.de /MOUNTPOINT davfs rw,uid=<Systemkonto>,gid=<Systemgruppe>,file_mode=0660,dir_mode=0770,_netdev 0 0

Damit das WebDAV-Verzeichnis automatisch gemountet werden kann, müssen Sie folgende Zeile in der Datei /etc/davfs2/secrets hinzufügen:

https://<Benutzername>.your-storagebox.de <Benutzername> <Passwort>

Auf Debian-basierten Distributionen wird davfs2 unter dem gleichnamigen Paket bereitgestellt:

apt-get install davfs2

Windows

Unter Windows können Sie wie folgt Ihre Storage Box über WebDAV einbinden:

  1. Öffnen Sie den Windows Explorer
  2. Windows 7: Klicken Sie auf links auf "Computer" und dann oben auf "Netzlaufwerk verbinden".
    Windows 8/10: Klicken Sie links auf "Dieser PC". Anschließend klicken Sie oben auf "Computer" und dann "Netzlaufwerk verbinden"
  3. Klicken Sie auf "Verbindung mit einer Webseite herstellen, auf der Sie Dokumente und Bilder speichern können".
  4. Klicken Sie in dem neuen Assistenten auf "Weiter".
  5. Wählen Sie "Eine benutzerdefinierte Netzwerkadresse auswählen" aus und klicken Sie auf "Weiter".
  6. Geben Sie als "Internet-oder Netzwerkadresse" die Adresse ihrer Storage Box mit dem Protokollzusatz https ein. Zum Beispiel: https://<Benutzername>.your-storagebox.de und klicken Sie auf "Weiter".
  7. Nun können Sie einen Namen für die Netzwerkadresse vergeben unter der sie in Windows sichtbar sein soll. Klicken Sie anschließend auf "Weiter".
  8. Klicken Sie nun auf "Fertig stellen".
  9. Geben Sie in dem Logindialog nun den Benutzernamen und das Passwort Ihrer Storage Box ein.
  10. Ihre Storage Box ist nun fertig als Netzwerkaddresse eingerichtet und kann unter "Dieser PC" (Windows 8.1/10) oder "Computer" (Windows 7/8) gefunden werden.

Software

Android

  • ES Datei Explorer

Fehler bei Dateien über 50 MB Größe (Windows)

Wenn ein Kopiervorgang von Windows zu einem WebDAV Verzeichniss mit der Fehlermeldung "The file size exceeds the limit allowed and cannot be saved." fehlschlägt, liegt dies vermutlich daran, dass die Datei größer als 50 MB ist. Dies wird durch eine Sicherheitseinstellung von Windows blockiert. Auf dieser Seite finden Sie eine Anleitung wie Sie das Limit aufheben können: https://support.microsoft.com/de-de/kb/900900

SSH / rsync / BorgBackup

Sie können mittels SSH auf Ihre Storage Box zugreifen, um rsync und BorgBackup zu nutzen. Der Zugriff erfolgt dabei über den Port 23.

Um SSH-Zugriff zu erhalten, wählen Sie zunächst im Robot die entsprechende Storage Box aus und aktivieren Sie den SSH-Support.

Sollten Sie einen Sub-Account nutzten, achten Sie bitte darauf dass, auch der Sub-Account Nutzername für die Verbindung verwendet wird.

Bitte beachten Sie, dass für eine SSH-Key-Authentifizierung der öffentliche (public) SSH-Key im normalen OpenSSH-Format auf der Storage Box hinterlegt werden muss und nicht im RFC4716-Format. Eine genaue Anleitung finden Sie auf der Wiki-Seite Backup Space SSH Keys.

Bitte beachten Sie weiterhin, dass auf der Storage Box nur das Verzeichnis /home/ beschreibbar ist. Um Verzeichnisse oder Dateien auf der Storage Box zu adressieren, empfehlen wir Ihnen daher, relative Pfade zu nutzen. Um zum Beispiel die Datei /server1/full_backup.tar.gz von der Storage Box herunterzuladen, können Sie die folgenden Dateipfade verwenden:

server1/full_backup.tar.gz
./server1/full_backup.tar.gz

Ein interaktiver SSH-Zugang ist nicht erlaubt.

BorgBackup

Mit BorgBackup können Sie verschlüsselte deduplizierte Backups auf Ihre Storage Box speichern. Eine Anleitung zur Einrichtung finden Sie unter BorgBackup.

rsync

Mittels rsync können Sie Dateiverzeichnisse mit dem Stand der Storage Box synchronisieren. Um beispielsweise ein lokales Verzeichnis auf die Storage Box zu übertragen, können Sie rsync wie folgt nutzen:

rsync --progress -e 'ssh -p23' --recursive <Lokales Verzeichnis> <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de:<Ziel Verzeichnis>

Um ein Verzeichnis von der Storage Box erneut herunterzuladen, müssen nur die Verzeichnisse vertauscht werden:

rsync --progress -e 'ssh -p23' --recursive <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de:<Verzeichnis> <Lokales Verzeichnis>

Bitte beachten Sie, dass es nicht möglich ist, die Nutzer- und Gruppen-ID der hochgeladenen Dateien anzupassen.

SCP

Sie können ebenfalls SCP über den Port 23 nutzen. Um per SCP eine Datei hochzuladen, können Sie folgenden Befehl ausführen:

scp -P 23 <Lokale Datei> <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de:<Remote-Datei>

Um die Datei wieder herunterzuladen, müssen Sie nur die Ziel- und Quelldatei vertauschen:

scp -P 23 <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de:<Remote Datei> <Lokale Datei>

SFTP

Der Zugriff mittels SFTP erfolgt ähnlich wie mit einem FTP-Client. Um eine SFTP-Sitzung zu starten, führen Sie bitte folgenden Befehl aus:

sftp -P 23 <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de

Anschließend können Sie mittels put Dateien hochladen und mittels get herunterladen. Mit ls erhalten Sie ein Directory Listing:

sftp> put 100MB.file
Uploading 100MB.file to /home/100MB.file
100MB.file                           100%  100MB  78.7MB/s   00:01
sftp> ls -ahl
drwxr-xr-x    0 12345      12345     16B  Mar 28 10:55 .
dr-x--x--x    0 0          0         10B  Mar 27 12:16 ..
-rw-r--r--    0 12345      12345     100M Mar 28 11:34 100MB.file
sftp> get 100MB.file
Fetching /home/100MB.file to 100MB.file
/home/100MB.file                     100%  100MB 110.6MB/s   00:00
sftp> quit

Speicherverbrauch bestimmen

Der Speicherplatzverbrauch kann über den Robot angezeigt werden. Beachten Sie, dass der Verbrauch nur etwa jede 10 Minuten aktualisiert wird.

Um per Skript herauszufinden wie viel Speicherplatz noch zur Verfügung steht kann unter Linux das Programm 'sftp' benutzt werden:

echo "df"     | sftp <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de
echo "df -h"  | sftp <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de
echo "df -hi" | sftp <Benutzername>@<Benutzername>.your-storagebox.de

lftp kann unter bestimmten Umständen falsche Werte zurück liefern, deshalb ist die Variante mit sftp zu empfehlen. Im folgenden noch die Variante mit lftp:


# apt-get install lftp
# echo du -hs .  \
| lftp -u <Benutzername>,<Passwort> BACKUPSERVER

Der Befehl lässt sich per Hook auch in Tartarus einbinden, indem folgende Zeilen in die Tartarus-Konfiguration eingefügt werden:

TARTARUS_POST_PROCESS_HOOK() {
echo "du" | /usr/bin/lftp -u "$STORAGE_FTP_USER,$STORAGE_FTP_PASSWORD" "$STORAGE_FTP_SERVER" | awk -v LIMIT=100 '$2=="." {print ((LIMIT*1024*1024)-$1)/1024 " MiB backup space remaining"}'
}

Um immer einen zuverlässigen Wert zu erhalten, empfehlen wir Ihnen sich den belegten Speicherplatz über das Robot anzeigen zu lassen. Dies kann auch automatisiert über unseren Robot Webservice erfolgen.

Snapshots

Snapshots sind vollständige Abbilder einer Storage Box. Angelegt werden können diese über den Robot unter Storage Boxes. Ein Snapshot benötigt bei der Erstellung keinen Speicherplatz. Dieser wächst wenn Dateien geändert oder gelöscht werden. Für neu hinzugekommen Dateien wird kein Speicherplatz in dem Snapshot benötigt. Der Speicherplatzverbrauch der Snapshots wird mit auf den belegten Speicher der Storage Box angerechnet.

Die Storage Box kann auf den Stand eines Snapshots zurückgesetzt werden. Dabei werden geänderte und gelöschte Dateien wiederhergestellt, neu hinzugekommen Dateien werden gelöscht. Ebenfalls werden alle Snapshots gelöscht die neuer sind als der Snapshot der wiederhergestellt wird. Der wiederhergestellte Snapshot und alle älteren bleiben erhalten.

Zugriff auf Snapshots

Ein Zugriff auf einen Snapshot ist über das Verzeichnis "/.zfs/snapshot" auf der Storage Box möglich, falls die dazugehörige Funktion "Snapshot-Verzeichnis anzeigen" im Robot aktiviert wurde. In dem Verzeichnis befindet sich für jeden erstellten Snapshot ein eigener Unterordner, der die Storage Box zu dem Zeitpunkt des erstellten Snapshots abbildet. Einzelne Dateien oder ganze Verzeichnisse können wie gewohnt heruntergeladen werden. Ein Schreiben auf dass "/.zfs"-Verzeichnis oder dessen Unterordner ist nicht möglich.

Automatische Snapshots

Über den Robot können Snapshots nach einem festgelegten Plan automatisch erstellt werden. Es kann dabei zwischen täglichen, wöchentlichen oder monatlichen Snapshots gewählt werden. Die Uhrzeit, Wochentag und der Tag im Monat sind frei wählbar. Wenn das Limit an automatisch erstellten Snapshots erreicht ist, wird automatisch der älteste Snapshot gelöscht um einen weiteren Snapshot anzulegen. Auf automatisch erstellte Snapshots kann wie auf normale Snapshots zugegriffen werden.

Upgrade und Downgrade

Ein Upgrade oder Downgrade auf eine andere Storage Box ist jederzeit ohne Datenverlust möglich. Die Zugangsdaten bleiben die gleichen. Ein Downgrade ist nur möglich wenn weniger Speicher belegt ist als nach dem Downgrade zur Verfügung stehen würde.

Weitere Benutzer / Sub-Accounts

Es können über den Robot weitere Nutzer für eine Storage Box angelegt werden. Für diese stehen ebenfalls die Protokolle FTP, FTPS, SFTP, SCP, SMB/CIFS, HTTPS und WebDAV zur Verfügung. Der Zugriff ist hierbei nur auf ein Unterverzeichniss des Haupt-Users möglich und nutzen den Speicherplatz des Haupt-Nutzers. Der Haupt-Nutzer hat vollen Zugriff auf die Verzeichnisse aller Sub-Accounts.

Ein Löschen des Verzeichnisses eines Sub-Accounts ist erst möglich wenn der Sub-Account über den Robot gelöscht wurde.

Weiterhin ist es möglich den Subaccount auf schreibgeschützt zu setzen. Es können dann keine Dateien hochgeladen oder gelöscht werden. Downloads sind weiterhin normal möglich.



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