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Standardimages

Folgende Betriebssysteme stehen für die Installation über das installimage-Skript zur Verfügung:

Betriebssystem Ausführungen
Arch Linux latest Minimal (64-Bit)
CentOS 6.10 Minimal (64-Bit)
CentOS 7.5 Minimal (64-Bit)
Debian 8.11 (Jessie) Minimal (64-Bit)
Debian 9.5 (Stretch) Minimal und LAMP (64-Bit)
Ubuntu 16.04.5 LTS (Xenial Xerus) Minimal (64-Bit)
Ubuntu 18.04.1 LTS (Bionic Beaver) Minimal und Nextcloud (64-Bit)
Ubuntu 18.10 (Cosmic Cuttlefish) Minimal (64-Bit)

Die minimal Images enthalten im Allgemeinen keine Software außer SSH und ermöglichen somit einen uneingeschränkten Gestaltungsspielraum.

Die LAMP-Images enthalten "Linux, Apache, MySQL, PHP"

Mehr Informationen, wie Sie diese Betriebssysteme auf Ihrem Server installieren können, finden Sie auf dieser Wiki-Seite.

Inhaltsverzeichnis

Welche Änderungen werden an den Distributionen vorgenommen?

Die angebotenen Standardimages enthalten generell keine zusätzlichen oder veränderte Treiber oder Drittsoftware (z.B. für RAID-Controller). Die Images werden regelmäßig aktualisiert.

Software

Jedes Image enthält Software für alle angebotenen Installationsmöglichkeiten (Software-RAID und LVM) und Dateisysteme (ext2/3/4, reiserfs, xfs)

Bei Debian/Ubuntu werden nur die englischen Paketbeschreibungen und keine partiellen Diffs (pdiffs) der Paketliste heruntergeladen. (/etc/apt/apt.conf.d/99hetzner). Die quick_boot Option in grub2 ist wegen eines offenen Bugs bei der Verwendung von mdadm und/oder LVM deaktiviert.

Als optische Veränderung ist bei beiden Distributionen ein farbiger Prompt eingestellt.

Bei Ubuntu vor 15.10 wurde der Timeout beim booten ohne Netzwerk entfernt (/etc/init/failsafe.conf).

Bei CentOS ist SELinux nicht aktiviert.

Bootloader

Als Bootloader kommt GRUB2 zum Einsatz, sofern dieser von den Tools (z.B. YAST) des jeweiligen Betriebssystem unterstützt wird, andernfalls GRUB (grub-legacy). Die Verwendung von LILO wird nicht mehr unterstützt.

Die Konfiguration des Bootloaders wird so angepasst, daß jeglicher Grafik-Modus deaktiviert wird (nomodeset/TERMINAL=console).

Netzwerk

Die Netzwerkkonfiguration wird so voreingestellt, daß eine uneingeschränkte Nutzung möglich ist. Firewalls sind per default nicht aktiviert. Wir empfehlen diese aber bei der Einrichtung des Systems zu konfigurieren.

Festplatten / RAID

Kommt Software-RAID zum Einsatz wird der Zeitpunkt der RAID-Überprüfung auf einen zufälligen Zeitpunkt gelegt.

Zeit (NTP/Chrony/systemd-timesyncd)

Die Konfiguration wird so angepasst, daß die NTP Server von Hetzner verwendet werden.

Paketquellen

Sofern Hetzner einen Mirror der Distribution bereitstellt, wird dieser, neben einem weiteren Mirror, voreingestellt.



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