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Rechenzentren und Anbindung

Inhaltsverzeichnis

Allgemein

Mit Rechenzentrum bezeichnet man sowohl das Gebäude bzw. die Räumlichkeiten, in denen die Server einer oder mehrerer Firmen bzw. Organisationen untergebracht sind, als auch die Organisation selbst, die sich um diese Server kümmern. Die gängige Abkürzung ist RZ.

Weitere Informationen und Bilder: http://www.hetzner.de/hosting/unternehmen/rechenzentrum/

Welche Rechenzentren betreibt Hetzner?

Nürnberg

Rechenzentrum 1
Inbetriebnahme 02. April 2012
Standort Rechenzentrumspark Nürnberg, Sigmundstraße
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Rechenzentrum 2
Inbetriebnahme 01. September 2012
Standort Rechenzentrumspark Nürnberg, Sigmundstraße
Nutzung Colocation und Dell Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Rechenzentrum 3-4
Inbetriebnahme Derzeit im Bau
Standort Rechenzentrumspark Nürnberg, Sigmundstraße
Nutzung Root Server, Colocation
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Frühere Rechenzentren 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 und 9 (nicht mehr genutzt)
Standort Nürnberg
Nutzung Die früheren RZ1 und RZ2 im Zentrum von Nürnberg wurden bereits vor einigen Jahren aufgelöst.
Die früheren RZ3, RZ4, RZ5 und RZ9 wurden ebenfalls aufgelöst. Die betroffenen Server wurden in die RZ12 und RZ13 umgezogen.
RZ6 und RZ7 wurden auch aufgelöst. Die betroffenen Server wurden in die neuen RZ1 und RZ2 (Sigmundstrasse) umgezogen.
RZ8 wurde nur als temporäre Ausweichlösung für Root Server geplant und betrieben, diese wurden inzwischen ins RZ11 umgezogen.
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung
Dieselgenerator

Falkenstein/Vogtland

Rechenzentrum 10
Inbetriebnahme 02. Juni 2009
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 11
Inbetriebnahme 26. Februar 2010
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server, Colocation
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 12
Inbetriebnahme 04. Mai 2010
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 13
Inbetriebnahme 30. August 2010
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 14
Inbetriebnahme 07. Dezember 2010
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 15
Inbetriebnahme 28. Juli 2011
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 16
Inbetriebnahme 28. Februar 2012
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 17
Inbetriebnahme 2012
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 19
Inbetriebnahme 15. November 2012
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 20
Inbetriebnahme 30. August 2013
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 21
Inbetriebnahme 05. Mai 2014
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern
Rechenzentrum 22-23
Inbetriebnahme Derzeit im Bau
Standort Rechenzentrumspark Falkenstein
Nutzung Root Server
Ausstattung Unterbrechungsfreie Stromversorgung (N+1 redundante USV)
2,5 MVA Dieselgenerator
Stromzuführung über zwei getrennte Strompfade vom Umspannungswerk bis zu den Niederspannungsverteilern

An welche Backbones sind die Rechenzentren angeschlossen?

Siehe: https://www.hetzner.de/de/hosting/unternehmen/rechenzentrum

Wie sind die Rechenzentren untereinander verbunden?

Die Standorte (RZ1 - RZ10 - FFM) sind mit Dark Fiber Anbindungen (für alle Wortklauber: die jetzt nicht mehr "dark" sind...) untereinander verbunden. Somit wird ein redundanter Ring gebildet, welcher auch dann die Erreichbarkeit eines Standortes gewährleistet, sollte eine der Glasfaserverbindungen ausfallen. Zudem sorgen die n*10 GBit/s schnellen Verbindungen für ausreichend Bandbreite zwischen den Rechenzentren.

Die Bandbreite der Verbindungen Nürnberg-Frankfurt, Nürnberg-Falkenstein und Falkenstein-Frankfurt betragen jeweils mindestens 120 Gbit/s. Über den Standort Frankfurt werden Daten zu den Peeringpartnern am DE-CIX sowie zu den Uplinks Noris, GLBX, Aixit, AMS-IX, Init7 und Level3 transportiert. Am Standort Nürnberg erfolgt eine Übergabe zu Noris, KPN, Init7, Level3 und N-IX.

An jedem Standort werden mehrere Juniper EX Core Switche mit jeweils 64x 10 GBit/s Ports betrieben, über den die Datenströme der Rechenzentren gebündelt und an den n*10 GBit/s schnellen Backbone bzw. die verschiedenen Uplinks weitergeleitet werden.

In welchem Rechenzentrum steht mein Server?

Machen Sie einen Trace zur IP-Adresse Ihres Rechners. Unter Windows geht das so:

tracert <eigeneIP>

Unter Linux heißt das Kommando etwas anders:

traceroute <eigeneIP>

Das Kürzel im Namen des Hops vor Ihrem Rechner verrät das Rechenzentrum:

1    4.764 ms   4.748 ms   4.739 ms  M-EA1.M.DE.net.DTAG.DE (194.25.0.209)
2    6.893 ms   6.894 ms   6.885 ms  217.239.48.234 (217.239.48.234)
3    6.114 ms   6.307 ms   6.102 ms  ae0-3321.fra10.core-backbone.com (87.128.234.66)
4    6.272 ms   6.069 ms   6.063 ms  ae2-2020.fra20.core-backbone.com (80.255.15.34)
5    6.053 ms   6.043 ms   6.037 ms  core-backbone-100g-fra.hetzner.de (80.255.15.122)
6    6.019 ms   6.316 ms   6.298 ms  core4.hetzner.de (213.239.245.2)
7   10.643 ms  10.824 ms  10.751 ms  core21.hetzner.de (213.239.245.13)
8   11.075 ms  10.717 ms  11.055 ms  juniper2.rz10.hetzner.de (213.239.245.46)
9   13.873 ms  13.868 ms  13.858 ms  hos-tr2.ex3k9.rz10.hetzner.de (213.239.227.170)
10  11.423 ms  11.417 ms  11.410 ms  eigenerServer [78.46.xxx.yyy]

In diesem Beispiel steht der Rechner also in Rechenzentrum 10. Sollte der vorletzte Hop einen Namen in der Form von "xxx-yyy-zzz-xxx.clients.your-server.de" haben, dann wurde für den entsprechenden Router nur noch kein korrekter rDNS-Name vergeben.

Peering Policy

Unser primäres Ziel ist es Traffic, soweit wie möglich, an zentralen Austauschknoten, wie z.B. am DE-CIX, AMS-IX, DATA-IX und V-IX auszutauschen. Zusätzlich verfolgen wir eine generell offene Peering Policy, so dass jeder der dies möchte dort ein peering mit uns einrichten kann. Wir stehen auch privaten Interconnect zwischen Routern offen gegenüber, sollte es aus technischer oder wirtschaftlicher Sicht sinnvoll sein.

Für alle Ziele die nicht durch ein PrivatePeering oder über einen PeeringPoint erreicht werden können, routen wir den Traffic über 2 der führenden Transitprovider. Sollte eine andere Route gewünscht werden sind wir jederzeit für ein direktes Peering offen.



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