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Installation gängiger Software (Managed Server)


Die Installation und Verwendung folgender Programme geschieht auf eigene Verantwortung des Kunden. Ein Anrecht auf Supportleistungen in diesem Zusammenhang besteht nicht. Zu technischen Fragen zur KonsoleH oder zur Serverkonfiguration stehen wir gerne zur Verfügung.

Inhaltsverzeichnis

PEAR

Ein eigenes PEAR ist manchmal notwendig, wenn Sie z.B. eigene PEAR-Pakete bequem installieren möchten oder wenn sie eine PHP-Version einsetzen, die das serverweite PEAR nicht unterstützt.

Voraussetzungen:

  • SSH Zugang (Level 19 oder Managed Server)

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

PEAR Setup:

wget http://pear.php.net/go-pear.phar
php go-pear.phar

Folgende Angaben sind bei der Installation zu ändern (LOGIN = FTP-Login des Accounts):

2. Temporary directory for processing            : /usr/home/LOGIN/.tmp
3. Temporary directory for downloads             : /usr/home/LOGIN/.tmp

Bei der Nachfrage, ob die php.ini geändert werden soll, wählen Sie [n] aus.

Anpassen der PATH-Variable, um das lokale PEAR zu verwenden

echo 'export PATH="~/pear/bin:$PATH"' >> ~/.bashrc
echo 'export PHP_PEAR_PHP_BIN="/usr/bin/php"' >> ~/.bashrc
source ~/.bashrc

(Anmerkung: /usr/bin/php zeigt immer auf die neueste am Server verfügbare PHP-Version. Wenn Sie eine spezielle PHP-Version verwenden wollen, passen Sie den Pfad an. z.B. PHP 5.5 => /usr/bin/php55 )

PEAR verwenden

pear

Pakete auflisten

pear list-all

Neue Pakete installieren

pear install <paket>

Das eigene PEAR in PHP-Skripten verwenden

Ergänzen der .htaccess-Datei:

php_value include_path /usr/home/LOGIN/pear/share/pear/:.:/usr/local/lib/php/

Composer

Voraussetzungen:

  • SSH Zugang (Level 19 oder Managed Server)

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Composer Setup:

Mit folgenden Befehlen wird die neuste Version heruntergeladen und die Signatur geprüft. Wichtig ist auf unseren Managed Servern der Parameter "-d allow_url_fopen=On". Ohne diesen erhalten Sie Fehler.

php -d allow_url_fopen=On -r "readfile('https://getcomposer.org/installer');" > composer-setup.php
php -d allow_url_fopen=On composer-setup.php
php -r "unlink('composer-setup.php');"

Composer nutzen:

php -d allow_url_fopen=On composer.phar

Alias anlegen:

Mit folgenden Befehl legen Sie einen Alias an. Nachdem die SSH Verbindung neu geöffnet wurde, ist der Aufruf über "composer" möglich.

echo alias composer=\"/usr/bin/php -d allow_url_fopen=On /usr/home/$USER/composer.phar\" >> ~/.bashrc

Quelle

https://getcomposer.org/

https://getcomposer.org/download/


NewRelic Sysmond

Voraussetzungen:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "nrsysmond" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Für die Nutzung wird ein Lizenzschlüssel benötigt. Diesen Lizenzschlüssel bekommen Sie von den Betreiben von New Relic über newrelic.com.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Herunterladen und Entpacken der Installationsdateien (SSH)

Wechseln Sie zunächst in das gewünschte Verzeichnis. Dieses kann das Heimatverzeichnis des Accounts sein (/usr/home/<USERNAME>/). X.X.X.XXX muss durch die Versionsnummer (z.B.: 2.3.0.129) ersetzt werden.

wget -O- https://download.newrelic.com/server_monitor/release/newrelic-sysmond-X.X.X.XXX-linux.tar.gz > newrelic.tar.gz
tar xzf newrelic.tar.gz

Strukturierung der Paketdateien

mkdir sysmon
mkdir sysmon/log
touch sysmon/log/nrsysmond.log
mv newrelic-sysmond-X.X.X.XXX-linux/daemon/nrsysmond.x64 sysmon/nrsysmond
mv newrelic-sysmond-X.X.X.XXX-linux/nrsysmond.cfg sysmon/nrsysmond.cfg

Konfigurationsdatei nrsysmond.cfg anpassen

Die Zeile mit "license_key=" und "logfile=" sollten nach folgenden Schema angepasst werden:

license_key=<IHR-LIZENZSCHLÜSSEL>
logfile=/usr/home/<USERNAME>/sysmon/log/nrsysmond.log

Daemon starten

/usr/home/<username>/sysmon/nrsysmond -c /usr/home/<username>/sysmon/nrsysmond.cfg

@reboot Cronjob

Damit der Daemon nach einem Neustart des Server nicht manuell gestartet werden muss kann man einen Cronjob einstellen. Wechseln Sie hierzu in die KonsoleH und wählen die entsprechende Account-Domain aus. Wechseln Sie anschließend in das Menü "Einstellungen"->"Cronjob Manager"->"Erweiterte Ansicht". Fügen Sie folgende Zeile am Ende ein und kicken Sie anschließend auf "Speichern":

@reboot /usr/home/<USERNAME>/sysmon/nrsysmond -c /usr/home/<USERNAME>/sysmon/nrsysmond.cfg

Quelle

https://discuss.newrelic.com/t/how-do-i-install-and-run-the-server-monitor-without-root-privileges/270



node.js

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "node" (Optional; Wird für den Dauerbetrieb von node.js benötigt.) - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Den exakten Download-Link müssen Sie auf der Website nodejs.org/download ermitteln. (z.B.: https://nodejs.org/dist/latest-v5.x/node-v5.10.1.tar.gz)

Installation

Anlegen eines Installationsverzeichnisses:

mkdir nodejs
cd nodejs

Herunterladen der aktuellen Binaries (Version "vX.X.X" bitte durch die aktuelle Versionsnummer ersetzen. z.B. "v8.1.2"):

wget https://nodejs.org/download/release/latest/node-vX.X.X-linux-x64.tar.gz

Den exakten Download-Link müssen Sie auf der Website nodejs.org/download ermitteln. (z.B.: https://nodejs.org/download/release/latest/node-v8.1.2-linux-x64.tar.gz)

Entpacken der Daten:

tar -xzf node-vX.X.X-linux-x64.tar.gz

.bashrc anpassen

echo 'export PATH=/usr/home/<USERNAME>/nodejs/node-vX.X.X-linux-x64/bin:${PATH}' >> ~/.bashrc

Damit der Eintrag in der Datei ".bashrc" greift müssen Sie die SSH-Sitzung einmal beenden und neu starten.

node.js verwenden

/usr/home/<USERNAME>/nodejs/node-vX.X.X-linux-x64/bin/node IhrScript.js

Oder:

node IhrScript.js

Die zweite Variante ist nur durch die Einträge in der .bashrc möglich.

Quelle

https://nodejs.org/


Redis

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Für Redis wird ein Compiler benötigt. Dieser kann über eine schriftliche Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH bereitgestellt werden. Fragen Sie nach dem Hetzner Development Paket (hos-dev).
  • Portfreigabe (optional; Standard-Port 6379) - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Sollten Sie den Port in der Datei "redis.conf" geändert haben, geben Sie bitte Ihren Port anstelle des Defaultwerts in der Anfrage an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen!
  • Prozessfreigabe für "redis-server" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Herunterladen und Entpacken

Bitte wechseln Sie zunächst in das Projektverzeichnis in dem Sie Redis installieren möchten.

wget http://download.redis.io/releases/redis-stable.tar.gz
tar xzf redis-stable.tar.gz
cd redis-stable

Installation

Führen Sie für die Installation nun folgende Befehle nacheinander aus:

make
make test
cd src
chmod ug+x redis-server

Redis starten

./redis-server

Man kann dies in einer Screen-Session starten, oder man startet den Befehl im Hintergrund:

./redis-server &

Prüfen ob Redis läuft

./redis-cli

Die Ausgabe des Prompt hat sich nun geändert zu "redis 127.0.0.1:6379>". Gibt man "ping" ein sollte man ein "PONG" als Antwort erhalten, wenn Redis richtig läuft.

Redis-CLI: Beispiel, wie man einen Key manuell setzt

redis 127.0.0.1:6379> set mykey somevalue
OK
redis 127.0.0.1:6379> get mykey
"somevalue"

@reboot Cronjob

Damit der Daemon nach einem Neustart des Server nicht manuell gestartet werden muss kann man einen Cronjob einstellen. Wechseln Sie hierzu in die KonsoleH und wählen die entsprechende Account-Domain aus. Wechseln Sie anschließend in das Menü "Einstellungen"->"Cronjob Manager"->"Erweiterte Ansicht". Fügen Sie folgende Zeile am Ende ein und kicken Sie anschließend auf "Speichern":

@reboot /usr/home/<USERNAME>/redis-stable/src/redis-server

Der Pfad muss gegebenenfalls an Ihren angepasst werden.

Hinweis

Als Key-Value-Datenbank (NoSQL), die die Daten über den Arbeitsspeicher bereithält, kann diese als gute Alternative zu "memcached" verwendet werden.

Quellen und hilfreiche Links

http://redis.io

http://devdocs.magento.com/guides/m1x/ce18-ee113/using_redis.html (Redis mit Magento verwenden)

https://github.com/nrk/predis (Redis Client)

https://wordpress.org/plugins/redis-cache/ (Wordpress Plugin - Redis Object Cache)


Elasticsearch

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "java" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Portfreigabe (Standard-Port 9200) - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Sollten Sie den Port geändert haben, geben Sie bitte Ihren Port anstelle des Defaultwerts in der Anfrage an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen!

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Herunterladen und Installieren

mkdir elasticsearch
cd elasticsearch
curl -L -O https://download.elastic.co/elasticsearch/release/org/elasticsearch/distribution/tar/elasticsearch/2.3.3/elasticsearch-2.3.3.tar.gz
tar xvf elasticsearch-2.3.3.tar.gz

Bitte ersetzen Sie gegebenenfalls die Versionsnummer (2.3.3) durch die von Ihnen gewünscht Version, im besten Fall aber durch die neuste Versionsnummer. Die Download-URL, Pfad- und Dateiangaben könnten somit abweichen.

Elasticsearch starten

cd elasticsearch-2.3.3/bin/
./elasticsearch

Elasticsearch testen

curl 'localhost:9200/_cat/indices?v'

Wenn Elasticsearch erfolgreich läuft, müsste es folgende Ausgabe ergeben:

health status index pri rep docs.count docs.deleted store.size pri.store.size

Was einfach gesagt bedeutet, dass wir noch keine Indizes im Cluster haben.

Quelle

https://www.elastic.co

https://www.elastic.co/guide/en/elasticsearch/reference/2.3/_installation.html


GlassFish

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "java" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Portfreigabe für Port 4848 und 8080 - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen!

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Herunterladen und Entpacken

wget http://download.java.net/glassfish/4.1.1/release/glassfish-4.1.1.zip
unzip glassfish-4.1.1.zip
cd glassfish4
wget https://glassfish.java.net/downloads/quickstart/hello.war

Bitte tauschen Sie den Download-Link gegebenenfalls aus, um die aktuellste Version zu erhalten.

GlassFish starten

cd bin
./asadmin start-domain

GlassFish testen

./asadmin deploy ../hello.war

Sie sollten folgende Ausgabe erhalten:

Application deployed with name hello.
Command deploy executed successfully.

Sie können ebenfalls im Browser "<ihre-domain.tdl>:8080" aufrufen und erhalten ebenfalls eine Rückmeldung wenn der Prozess läuft.

Administrator Webinterface

Das Administrator Webinterface ist optional. Aus Sicherheitsgründen ist dies deaktiviert und muss bei bedarf zuerst aktiviert werden. Dazu muss erst ein Passwort (und ein Benutzer) angelegt werden:

./asadmin change-admin-password

Der Standardbenutzer ist "admin" und es ist kein Passwort vergeben. Nachdem mit dem letzten Befehl ein Passwort vergeben wurde kann das Webinterface freigegeben werden:

./asadmin enable-secure-admin

Sie werden nach dem eben angelegten Benutzer und dem Passwort gefragt, dass Sie eingeben müssen. Anschließend kann das Administrator Webinterface genutzt werden.

Quellen

https://glassfish.java.net/



MongoDB

Voraussetzungen:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "mongod" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Portfreigabe (optional) Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellen!

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Installation

curl -O https://fastdl.mongodb.org/linux/mongodb-linux-x86_64-3.2.6.tgz
tar xvf mongodb-linux-x86_64-3.2.6.tgz
mv mongodb-linux-x86_64-3.2.6 mongodb
rm -f mongodb-linux-x86_64-3.2.6.tgz
cd mongodb

MongoDB starten

Mit folgenden Befehl können Sie MongoDB als Daemon (Dienst im Hintergrund) starten. Der Parameter "--port" kann enfallen, wenn die Datenbank nur lokal verwendet wird.

./bin/mongod --dbpath /usr/home/<USERNAME>/mongodb/data/db/ --port 27017 --fork --logpath /usr/home/<USERNAME>/mongodb/log.txt

(Befehl muss in einer Zeile stehen)

Alternativ:

./bin/mongod --dbpath /usr/home/<USERNAME>/mongodb/data/db/

MongoDB testen

./bin/mongo

Kann dies erfolgreich gestartet werden war auch die Installation erfolgreich. Sie haben nun eine Shell ähnlich wie auch bei Datenbanksystemen wie MySQL verfügbar. Mit dem Befehl "exit" können Sie diese wieder verlassen.

Quelle

https://docs.mongodb.com/manual/tutorial/install-mongodb-on-linux/

https://docs.mongodb.com/manual/mongo/

https://www.mongodb.com/mongodb-security-best-practices

https://github.com/mongodb/mongo/blob/master/rpm/mongod.conf (Konfigurationsbeispiel)


FFmpeg

Voraussetzungen:

  • SSH-Zugang (Managed Server) - Ein SSH-Zugang ist nicht zwingend nötig eine Installation via FTP ist ebenfalls möglich.
  • Prozessfreigabe (optional) - nur notwendig, wenn sehr große Dateien verarbeitet werden sollen.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Download und Entpacken

wget http://johnvansickle.com/ffmpeg/releases/ffmpeg-release-64bit-static.tar.xz
tar xJf ffmpeg-release-64bit-static.tar.xz
mv ffmpeg-3.0.2-64bit-static ffmpeg

FFmpeg verwenden

Beispiel für Befehlsaufrufe:

./ffmpeg/ffmpeg -i MeinLied.mp3 MeinLied.wav
./ffmpeg/ffmpeg -i MeinVideo.avi MeinVideo.mp4

Installation mit FTP (ohne SSH)

  1. Starten Sie den Download der statischen Builds von http://johnvansickle.com/ffmpeg/ (64-bit Linux) auf Ihrem lokalen Computer.
  2. Die heruntergeladene Datei muss vor dem Upload entpackt werden. Zum Entpacken der .tar.xz-Datei empfehlen wir das Programm 7-Zip.
  3. Laden Sie mit WebFTP (KonsoleH) oder einem FTP-Programm (z.B. FileZilla) benötigte Binaries (z.B. ffmpeg) auf den Server.
  4. Die Berechtigungen der hochgehenden Dateien müssen noch auf "755" angepasst werden - z.B. mit Filezilla oder WebFTP.
  5. Die Hoch geladenen Skripten können nun in Ihre Programmierung eingebunden werden.

Quelle

http://johnvansickle.com/ffmpeg/



Apache-Tomcat

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Portfreigabe (optional) - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe für den von Ihnen konfigurierten Port über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen!
  • Prozessfreigabe für "java" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Download und Installation

Es wird, da ein Linux Debian System läuft, der Binary Core im .tar.gz Format benötigt. Den aktuellen Download-Link erhalten Sie unter: tomcat.apache.org/download-90.cgi

wget http://mirror.netcologne.de/apache.org/tomcat/tomcat-9/v9.0.2/bin/apache-tomcat-9.0.2.tar.gz
tar -xzf apache-tomcat-<VERSION>.tar.gz
mv apache-tomcat-<VERSION> tomcat

Ein Anpassen der "bashrc" erspart lange Pfadangaben. Öffnen Sie dazu die Datei ".bashrc" mit einem Editor Ihrer Wahl. Beispiel:

nano .bashrc

Fügen Sie folgende Zeilen ein und speichern Sie die Datei ab:

export CATALINA_HOME='/usr/home/<USERNAME>/tomcat/'
export JAVA_HOME='/usr/'
alias tomcat_start='$CATALINA_HOME/bin/startup.sh'
alias tomcat_stop='$CATALINA_HOME/bin/shutdown.sh'

Damit diese Änderungen greifen müssen Sie die SSH-Verbindung einmal trennen (ausloggen) und sich neu verbinden.

Tomcat starten

tomcat_start

Um zu prüfen ob Tomcat läuft müssen Sie nur die Website des Accounts mit dem eingestellten Port aufrufen. Beispiel: http://ihre-domain.de:8080/ Tomcat liefert auch gleich ein "Hallo Welt" Projekt zum Aufrufen: http://ihre-domain.de:8080/examples/servlets/servlet/HelloWorldExample

Zusätzliche Konfiguration (optional)

Wenn Tomcat hinter einem Apache Proxy sitzen soll muss die .htaccess und die Datei server.xml angepasst werden. In der .htaccess im Document Root des Accounts muss folgendes ergänzt/einegragen werden:

RewriteEngine on
RewriteRule   ^(.*)  http://localhost:8080/$1 [P]

In der der Tomcat server.xml (tomcat/conf/server.xml) muss der vorgefertigte "Connector" um folgende Zeilen erweitert werden:

URIEncoding="UTF-8"
proxyPort="80"

Vollständig sollte der Block dann vom Schema so aussehen:

<Connector port="8080" protocol="HTTP/1.1"
              connectionTimeout="20000"
              URIEncoding="UTF-8"
              proxyPort="80"
              redirectPort="8080" />

Quelle

tomcat.apache.org

tomcat.apache.org/download-90.cgi


Apache-Solr

Voraussetzung:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "java" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Portfreigabe (optional) - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe für den von Ihnen konfigurierten Port über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen!

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Download

Für die nächsten Schritte der Installation wird die neuste Version benötigt, die Sie hier finden: http://lucene.apache.org/solr/mirrors-solr-latest-redir.html Bitte wählen Sie eine Quelle Ihrer Wahl. Jede Quelle bietet mehrere Downloads an, wir benötigen die Link-Adresse der ZIP-Version, die Sie mit einem Rechtsklick auf den Link bekommen. Ersetzen Sie den Link in folgenden Befehl und führen Sie diesen auf dem Server aus.

wget http://mirror.23media.de/apache/lucene/solr/6.1.0/solr-6.1.0.zip
unzip solr-6.1.0.zip
mv solr-6.1.0 solr

.bashrc erweitern

Die Datei .bashrc kann mit folgenden Befehl erweitert werden:

echo 'export PATH=/usr/home/<USERNAME>/solr/bin:${PATH}' >> ~/.bashrc

Damit diese Einstellung aktiv ist, trennen Sie die SSH-Verbindung und melden Sie sich erneut an.

Solr nutzen

Mit folgenden Befehl starten Sie Apache-Solr:

solr start

Die Bildschirmausgabe sollte wie folgt lauten:

Waiting up to 30 seconds to see Solr running on port 8983 [/]
Started Solr server on port 8983 (pid=19302). Happy searching!

Den Solr-Admin können Sie nun auch über den Browser über http://IhreDomain.tld:8983 erreichen. Wichtig: Der verwendete Port muss vorher freigegeben sein.

Zusätzliche Konfiguration (optional)

Wenn Solr hinter einem Apache Proxy sitzen soll muss die .htaccess angepasst werden. In der .htaccess im Document Root des Accounts muss folgendes ergänzt/einetragen werden:

RewriteEngine on
RewriteRule   ^(.*)  http://localhost:8983/$1 [P]

Quellen und hilfreiche Links

http://lucene.apache.org/solr/

http://www.solrtutorial.com/solr-in-5-minutes.html

http://yonik.com/solr-4-tutorial/


Subversion-Server (SVN)

Voraussetzungen:

  • SSH-Zugang (Managed Server)
  • Prozessfreigabe für "svnserve" (optional) - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

SVN ist bereits installiert und muss daher nur eingerichtet und verwendet werden. Sollten Sie SVN also nur als Client verwenden, müssen Sie nichts weiter tun. Der SVN-Server kann mit mehreren Benutzern betrieben werden, allerdings nicht mit mehreren SSH-Benutzern.

Vorbereitung

Für eine saubere Datenverwaltung sollte zunächst ein Hauptordner für die Repositories angelegt werden. Dieser Ordner sollte sich aus Sicherheitsgründen außerhalb des Verzeichnisses "public_html" befinden. Hauptordner im Home-Verzeichnis anlegen:

mkdir ~/subversion

Repository erstellen

Es empfiehlt sich für jedes Projekt ein neues Repository zu erstellen.

mkdir ~/subversion/testprojekt
svnadmin create ~/subversion/testprojekt

==(optional) Nutzer anlegen: Öffnen Sie dazu die Konfigurationsdatei mit einem Editor Ihrer Wahl:

nano ~/subversion/testprojekt/conf/svnserve.conf

Schreiben Sie folgendes in diese Datei:

anon-access = none
auth-access = write
password-db = passwd

Nun muss noch der User definiert werden. Dieser muss dem SSH User (FTP-Hauptbenutzer) entsprechen, ebenso das Passwort. Öffnen Sie dazu die Passwortdatei mit einem Editor Ihrer Wahl:

nano ~/subversion/testprojekt/conf/passwd

Fügen Sie nach folgendem Schema Ihren Benutzernamen und das Passwort ein:

<USERNAME> = <PASSWORT>

Subversion als Daemon starten

svnserve -d

SVN verwenden

Nun kann SVN wie gewohnt über SSH genutzt werden.

svn co svn+ssh://sshhosteintrag/usr/home/<FTP-USERNAME>/subversion/testprojekt

Quellen

https://civicactions.com/blog/how-to-set-up-an-svn-repository-in-7-simple-steps/

https://subversion.apache.org/


Resilio Sync (BTSync)

Voraussetzung:

  • Prozessfreigabe für "btsync" - Bitte fragen Sie diese Prozessfreigabe über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Portfreigabe (optional, Port 8888) - Bitte fragen Sie diese Portfreigabe für den von Ihnen konfigurierten Port über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an. Bitte beachten Sie, dass Portfreigaben in der Regel nicht notwendig sind und ein Sicherheitsrisiko darstellen!

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind.

Installation

Den Download-Link für die neuste Version für Linux x64 (glibc 2.3) finden Sie unter: https://getsync.com/platforms/desktop/ Mit folgenden Befehlen laden Sie die die benötigten Dateien herunter und entpacken diese:

wget https://download-cdn.getsync.com/stable/linux-glibc-x64/BitTorrent-Sync_glibc23_x64.tar.gz
tar xzf BitTorrent-Sync_glibc23_x64.tar.gz

Resilio Sync / BTSync starten

Setzen Sie in folgenden Befehl die IP Adresse des Managed Servers und führen Sie diesen aus.

./btsync --webui.listen <server_ip>:8888

Wenn auch die Portfreigabe gesetzt wurde, können Sie nun über http://<SERVER-IP>:8888/gui die Verwaltungsoberfläche öffnen. Mit folgendem Befehl erhalten Sie Hilfe zu allen Funktionen von BTSync:

./btsync --help

In der Regel ist es notwendig eine Konfigurationsdatei anzulegen und einen Ordner in dem die Daten liegen.

Quellen

https://getsync.com/

https://wiki.archlinux.org/index.php/BitTorrent_Sync#Configuration

https://wiki.ubuntuusers.de/BitTorrent_Sync/#Manuell


wkhtmltopdf

Installation ohne SSH-Zugang

  1. Laden Sie das passende Paket (Stable Linux 64bit) von der Webseite des Herstellers http://wkhtmltopdf.org/downloads.html auf Ihren PC.
  2. Entpacken Sie die Datei mit einem Tool Ihrer Wahl (z.B. ]http://7-zip.org/ 7-Zip])
  3. Innerhalb des Archivs, beziehungsweise im entpackten Ordner, finden Sie das benötigte Programm im Pfad wkhtmltox/bin/.
  4. Laden Sie diese Datei (wkhtmltopdf) per FTP auf den Server.
  5. Machen Sie die Datei ausführbar, indem Sie dieser die Berechtigung "755" geben. Die Berechtigung der Datei können Sie über das FTP-Programm, dass Sie verwendet haben, oder über die WebFTP-Oberfläche in der KonsoleH ändern.
  6. Nun können Sie das Tool unter Angabe des Pfades direkt nutzen.

Installation mit SSH-Zugang

Diese Anleitung beschreibt die Vorgehensweise über einen SSH-Zugang und setzt voraus, dass Sie bereits mit Ihren Zugangsdaten via SSH verbunden sind. Der angegebene Download-Link muss gegebenenfalls durch einen aktuellen Link ersetzt werden. Die aktuellste Version finden Sie unter: http://wkhtmltopdf.org/downloads.html

wget https://downloads.wkhtmltopdf.org/0.12/0.12.4/wkhtmltox-0.12.4_linux-generic-amd64.tar.xz
tar xJvf wkhtmltox-0.12.4_linux-generic-amd64.tar.xz

Nun finden Sie das benötigte Programm "wkhtmltopdf" unter wkhtmltox/bin/ und Sie können das Tool unter Angabe des Pfades direkt nutzen.

Quellen

http://wkhtmltopdf.org


Ruby

Voraussetzungen:

  • SSH-Zugang (Managed Server oder Level 19 Webhosting)
  • Anhebung des Speicherlimit für "gem" auf 500MB für Rails (Ruby On Rails) - Bitte fragen Sie diese Änderung der Prozessüberwachung über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.
  • Für Ruby über FCGI wird das Debian-Paket "libfcgi-dev" benötigt. Bitte fragen Sie diese Änderung der Prozessüberwachung über eine Supportanfrage über die Verwaltungsoberfläche KonsoleH an.

Verwendung der Paketverwaltung RubyGems (oder kurz Gems)

Das Installieren zusätzlicher Gems für Ruby ist NICHT global möglich. Allerdings können Sie die Installation in einer "lokalen" Umgebung durchführen. Hierfür sind keine root-Rechte notwendig. Die Paketverwaltung "gem" muss dazu folgendermaßen genutzt werden:

gem install --user-install <gem-name>

Ruby über FCGI

Um Ruby über FCGI zu verwenden sollte das Gem "fcgi" installiert sein.

gem install --user-install fcgi

Des weiteren wird ein FCGI-Handler und ein Eintrag in der .htaccess-Datei benötigt. Es empfiehlt sich die eigene Ruby-Anwendung in ein Unterverzeichnis von "public_html" zu legen und diese als Startverzeichnis zu definieren.

FCGI-Handler: Der FCGI-Handler muss in einem dem Apache zugänglichen Verzeichnis liegen (z.B. public_html). Daher sollte die eigentliche Anwendung in einem Unterverzeichnis liegen. In der Datei "ruby_handler.fcgi", die Sie anlegen müssen, steht dann folgendes:

#!/bin/dash
export GEM_HOME="$HOME/.gem/ruby/2.1.0/"
export GEM_PATH="$GEM_HOME:/var/lib/ruby/gems/1.8"
exec /usr/bin/ruby /usr/www/users/<FTP-Benutzer>/<Projekt-Ordner>/index.rb

Über die beiden "exports" wird das Verzeichnis angegeben, welcees Ruby bei der Suche nach gems durchsuchen soll. Hier ist es das Standardverzeichnis für mit "--user-install" installierte Gems, sodass Sie eigene Gems hinzufügen können. In der "exec"-Zeile muss ein auszuführendes Skript definiert werden.

.htaccess-Datei ergänzen:

FcgidWrapper /usr/www/users/<FTP-Benutzer>/ruby_handler.fcgi .rb
  SetHandler fcgid-script

In diesem Beispiel wird davon ausgegangen, dass der Ruby-handler direkt im "public_html" des Benutzers liegt.

Quellen

https://rubygems.org/

http://guides.rubygems.org/faqs/#user-install

http://www.binarytides.com/quick-tip-installing-ruby-gems-in-the-users-home-directory/





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