Hetzner - DokuWiki
Xen auf einem EQ 4 mit Debian Squeeze 64Bit und zusätzlichem Subnetz
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Vorwort
Für jede virtuelle Maschine (Dom U) wird eine eigene IP benötigt. Um 'IP-Verschwendung' und unnötigen Arbeitsaufwand vorzubeugen, werden die IPs nicht mit dem Server ausgeliefert. Die kostenfreien zusätzlichen IP-Adressen können im Robot in der Serveransicht mit einem entsprechendem Button beantragt werden. Ein kostenpflichtiges zusätzliches Subnetz kann in der Administrationsoberfläche Robot im Menüpunkt "Verwaltung; Support-Anfragen" beantragt werden.
In der Fertigstellungsmail sind beispielsweise folgende Daten enthalten:
IP: xxx.xxx.xxx.xxx Maske: 255.255.255.192 Broadcast: xxx.xxx.xxx.xxx
Optional bestellbares Subnetz: xxx.xxx.xxx.xxx/29
Die Subnetzmaske 255.255.255.248 entspricht den Subnet-Bits 29
Host Setup
Vorbereitung des Hosts für XEN
Neuinstallation
Für die Dom0 in dieser Beispiel-Installation wird das Standard Hetzner Image 'Debian 6.0 Squeeze 64Bit minimal' verwendet. Das Image wird mit Hilfe des Rescue-Systems installiert.
Nach einem Reboot steht das Betriebssystem mit dem jeweiligen Rescue-System Passwort zur Verfügung.
Eine Anleitung für die Installation von Images kann im wiki abgerufen werden: Betriebssystem Images installieren
Einsatz der zusätzlichen IP-Adressen in einem virtuellen Server
Die Konfiguration eines virtuellen Servers gestaltet sich hier merklich einfach:
IP-Adresse: 188.40.39.53 Netzmaske: 255.255.255.192 (Wie Hostsystem) Gateway: 188.40.39.5 (IP-Adresse des Hostsystems!!)
Einsatz des zusätzlichen Subnetzes
Eine IP-Adresse aus dem Subnetz wird nun auf dem Hostsystem angelegt. Diese dient als Gateway für die DomU's.
up ip addr add 188.40.249.129/29 dev eth0
in /etc/network/interfaces hinzufügen.
Die IP kann zum testen mit
ip addr add 188.40.249.129/29 dev eth0
aktiviert werden. Sollte eine Fehlermeldung angezeigt werden, überprüfen Sie bitte, ob das Packet "iproute" installiert ist und ob eth0 die Netzwerkkarte ist. Die IP sollte nun von extern pingbar sein.
Im virtuellen Server selbst konfiguriert man nun eine der restlichen IP-Adressen aus dem Subnetz und setzt die oben im Hostsystem konfigurierte IP-Adresse als Gateway ein. Beispielsweise:
IP-Adresse: 188.40.249.130 Netzmaske: 255.255.255.248 (/29 Netz) Gateway: 188.40.249.129 (extra Konfigurierte IP im Hostsystem)
ip_forward aktivieren
In der Datei /etc/sysctl.conf muss folgender Wert gesetzt werden:
net.ipv4.ip_forward=1
Mittels 'sysctl -p' kann dieser Wert eingelesen und gesetzt werden.
Benötigte Pakete nachinstallieren
Als nächstes wird der Xen-Kernel, Hypervisor und xentools installiert. Die aktuelle Version des Xen-Kernel kann mittels aptitude ausgelesen werden.
apt-get install xen-hypervisor xen-linux-system xen-utils xenstore-utils xenstore-utils xenwatch xen-tools
jetzt muss noch das der Hypervisor von Xen direkt mitstartet folgendes gemacht werden
mv /etc/grub.d/10_linux /etc/grub.d/50_linux update-grub2
Grub wird hierbei automatisch aktualisiert. Um den Kernel zu aktivieren muss man an dieser Stelle rebooten.
Dom 0 einrichten
Das 'network-script' wird wie unter Zusatzinformation zu IP-Subnetzen vorgeschlagen, auf network-route umgestellt.
# (network-script network-dummy) # (vif-script vif-bridge)
(network-script network-route) (vif-script vif-route)
Kommt Debian Lenny zum Einsatz muss zusätzlich das Device mit angegeben werden:
(network-script 'network-route netdev=eth0') (vif-script vif-route)
in /etc/xen/xend-config.sxp
Nach einem Neustart des Xen Backend ist Xen einsatzbereit.
/etc/init.d/xend restart
Dom 0 einrichten (Nur bei Image Basierend machen)
nano /etc/xen-tools/xen-tools.conf
[...] dir = /xen [...] # lvm = vg0 [...] dist = `xt-guess-suite-and-mirror --suite` # Default distribution to install. [...] gateway = xxx.xxx.xxx.xxx <--- die Haupt-IP vom Server netmask = 255.255.255.248 broadcast = xxx.xxx.xxx.xxx <--- hier kommt die Broadcast-IP von neuen Subnetz rein [...] passwd = 1 [...] kernel = /boot/vmlinuz-`uname -r` initrd = /boot/initrd.img-`uname -r` [...] mirror = `xt-guess-suite-and-mirror --mirror` [...] serial_device = hvc0 #default [...] disk_device = xvda #default [...]
Dom 0 einrichten (Nur bei LVM Basierend)
nano /etc/xen-tools/xen-tools.conf
Dort steht jetzt folgendes drin.
[...] #dir = /xen [...] lvm = vg0 [...] dist = `xt-guess-suite-and-mirror --suite` # Default distribution to install. [...] gateway = xxx.xxx.xxx.xxx <--- die Haupt-IP vom Server netmask = 255.255.255.248 broadcast = xxx.xxx.xxx.xxx <--- hier kommt die Broadcast-IP von neuen Subnetz rein [...] passwd = 1 [...] kernel = /boot/vmlinuz-`uname -r` initrd = /boot/initrd.img-`uname -r` [...] mirror = `xt-guess-suite-and-mirror --mirror` [...] serial_device = hvc0 #default [...] disk_device = xvda #default [...]
Dom U einrichten und starten (Image Basierend)
Die einfachste Methode, eine Debian Lenny DomU zu erstellen ist, dass durch xen-tools bereitgestellte xen-create-image Programm zu verwenden.
mkdir /xen xen-create-image --hostname=xen1 --size=2Gb --swap=256Mb --ide \ --ip=xxx.xxx.xxx.xxx --netmask=255.255.255.248 --gateway=xxx.xxx.xxx.xxx \ --memory=128Mb \ --debootstrap --dist=lenny \ --mirror=http://ftp2.de.debian.org/debian/ --passwd --role=udev
Mit
xm create /etc/xen/xen1.cfg
kann nun die DomU gestartet werden.
xm console xen1
einloggen und dann folgendes ausführen
nano /etc/network/interfaces
dort muss jetzt noch das POINTOPOINT eingefügt werden
pointopoint xxx.xxx.xxx.xxx <--- Haupt-IP vom Server
abspeichern. Und wohlfühlen
Jetzt muss noch was gemacht werden in der Dom-U
/etc/init.d/networking restart
Ab jetzt ist die DomU bereits von Extern per SSH erreichbar und kann nun eingerichtet werden.
Dom U einrichten und starten (LVM Basierend)
Die einfachste Methode, eine Debian Lenny DomU zu erstellen ist, dass durch xen-tools bereitgestellte xen-create-image Programm zu verwenden.
mkdir /xen xen-create-image --hostname=xen1 --size=2Gb --swap=256Mb --ide \ --ip=xxx.xxx.xxx.xxx --netmask=255.255.255.248 --gateway=xxx.xxx.xxx.xxx \ --memory=128Mb \ --debootstrap --dist=lenny \ --mirror=http://ftp2.de.debian.org/debian/ --passwd --role=udev
Mit
xm create /etc/xen/xen1.cfg
kann nun die DomU gestartet werden.
xm console xen1
einloggen und dann folgendes ausführen
nano /etc/network/interfaces
dort muss jetzt noch das POINTOPOINT eingefügt werden
pointopoint xxx.xxx.xxx.xxx <--- Haupt-IP vom Server
abspeichern. Und wohlfühlen
Jetzt muss noch was gemacht werden in der Dom-U
/etc/init.d/networking restart
Ab jetzt ist die DomU bereits von Extern per SSH erreichbar und kann nun eingerichtet werden.
