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VMware ESXi
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Grundsätzliche Informationen
Physische Festplatten
- Der ESXi verwendet ein Dateisystem Namens vmfs3, welches eine maximale Festplattengröße von 2 TB unterstützt.
- Man kann mehrere kleine Festplatten über sogenannte "Extents" im ESXi zu einer Großen zusammenfassen.
- Der Einsatz einer RAID5 Konfiguration ist daher ungünstig, da man hier die 2 TB Grenze überschreiten würde (zumindest beim EQ9) und alles über der 2TB Grenze durch 'autocarving' zu einer "extra Partition" für den ESXi wird.
Virtuelle Festplatten
Anmerkung: Mittlerweile beinhaltet der ESXi 4 dieses Feature
- Der ESXi unterstützt keine "growing disks" wie der VMWare Server 2.0.
- Das heisst, der Festplattenspeicher wird immer komplett auf dem Dateisystem allokiert (wichtig für Backupspace und die Entscheidung ob RAID Controller oder nicht).
Networking
- Der ESXi ist ein "Betriebssystem", welches auf die reine Virtualisierung ausgelegt ist und unterstützt daher kein IP Forwarding oder ähnliche Routingmöglichkeiten.
- Es kann daher nur ein echtes Bridged Setup verwendet werden.
Installation
- Die Installation UND Konfiguration des ESXi mit existierender Installations-Cd (ohne dass man sich die erst "zusammenbauen" muss) dauert auch ohne Vorkenntnisse maximal 10-15 Minuten. (Installationsleitfaden)
Hetznerspezifische Anmerkungen
verbaute Hardware
- Die neuen Server sind standardmäßig bis auf die Onboard Netzwerkkarte 100%ig kompatibel mit dem ESXi.
- Sollte man also einen ESXi installieren wollen, muss man sich vorher das Flexipack buchen und anschließend eine Intel Netzwerkkarte einbauen lassen.
- Sollte man einen RAID Controller einsetzen wollen, muss man die Installations-CD des ESXi vorher patchen, da die 3ware Raid Controller normalerweise nicht unterstützt werden. Der Hetzner Support stellt eine fertig gepatchte CD bereit die man eingelegt bekommt wenn man bei der Bestellung angibt, daß man ESXi installieren möchte.
- Bei Installation auf einem Server mit mehreren identischen Festplatten (EQ) ist zu beachten, daß der ESXi die Platten potentiell in einer anderen Reihenfolge anzeigt als das BIOS. Sollte also nach Installation der Bootversuch von Festplatte mit einem schwarzen Bildschirm und blinkendem Cursor fehlschlagen, sollten die anderen Festplatten als Bootplatte durchprobiert werden.
Networking
- Im neuen Rechenzentrum sind die IP Adressen an die MAC Adresse des Hosts gebunden. Man kann sich jedoch für seine zusätzlichen IP-Adressen mittels Supportanfrage MAC-Adressen zuweisen lassen. Diese kann man für die virtuellen Server dann fest konfigurieren und verwenden. Die Kontaktaufnahme erfolgt über "Robot -> Anfragen -> Server-Anfrage / technische Produktberatung" und setzt ein vorhandenes Flexi-Pack voraus.
Anmerkung: Mittlerweile wurde die MAC-Adress-Range geändert und die MAC-Adresse kann auch über vSphere vergeben werden.
- Die vom Support zugesandte MAC-Adresse kann wie folgt einem virtuellen Server zugewiesen werden:
- virtuelle Maschine aus Bestandsliste entfernen
- ethernet0.address (nicht ethernet0.generatedAddress) in gewünschte MAC in der .vmx Datei des virtuellen Servers ändern
- virtuelle Maschine zu Bestandsliste hinzufügen und starten
SubNet
- Sollte man zusätzlich ein SubNet beantragt haben, so wird dieses auf die MAC einer der drei zusätzlichen IP-Adressen gemapt. Man bekommt also NICHT für jede IP des SubNets eine seperate MAC.
Die Bestätigungs-Mail des eingerichteten SubNet enthält z.B. folgende Angaben:
nachstehend finden Sie Ihre zusätzlichen IP-Adressen,
die dem Server 192.168.13.156 zugewiesen sind.
Bitte beachten Sie, dass Sie das Subnetz nur für diesen
Server verwenden können.
IP: 192.168.182.16
Maske: 255.255.255.240
Broadcast: 192.168.182.31
Verwendbare IP-Adressen:
192.168.182.17 bis 192.168.182.30
Um nun zu erreichen, dass man diese IPs auch direkt VMs zuweisen kann, bedarf es z.B. einer "Router-VM", die durch eine zusätzliche NIC im zugewiesenen SubNet ergänzt wird. Hierfür ist auf dem ESXi ein vSwitch erforderlich, in dem die VMs des SubNet liegen.
- Vorbereitung im vSphere-client
- vSwitch anlegen (hier verwendeter Name: subnet)
- der Router-VM eine zweite NIC hinzufügen: Typ:E1000, Verwendetes Netzwerk:subnet (das gerade angelegte vSwitch)
- NIC der VM im SubNet: Typ:E1000, Verwendetes Netzwerk:subnet
- Beispiel der /etc/network/interfaces auf der Router-VM
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
# The primary network interface
# WAN-NIC im VMnetwork
auto eth0
iface eth0 inet dhcp
# LAN NIC im SubNet
auto eth1
iface eth1 inet static
address 192.168.182.30
broadcast 192.168.182.31
netmask 255.255.255.240
- Beispiel der /etc/network/interfaces auf einer Linux-VM im SubNet
# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback
# The primary network interface
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.182.17
netmask 255.255.255.240
broadcast 192.168.182.31
gateway 192.168.182.30
Somit ist die Router-VM in beiden Netzen vertreten und die VMs im SubNet können diese nun als Gateway verwenden.
Die VMs sollten nun über die jeweiligen IPs direkt ansprechbar sein (z.B. via SSH)
Installationsleitfaden
- Bei Hetzner den passenden Server bestellen. Zusätzlich zum Server muss auf jeden Fall das "Flexipack" gewählt werden, das monatlich 15€ extra kostet. Raid Controller nach Wahl. Ein Patchen des Installationsmedium für den 3Ware Controller ist nicht mehr notwendig.
- Bei der Bestellung sollte man angeben, daß man VMware ESXI verwenden möchte und deshalb eine Intel Netzwerkkarte eingebaut werden soll. Außerdem gleich darum bitten, daß die Installations-CD eingelegt und eine LARA-Konsole angeschlossen werden soll
- Bei Bereitstellung des Server bekommt man von Hetzner eine Email mit den Details vom Server sowie ders LARA-Konsole
- Auf der LARA-Konsole einloggen und Installation durchführen (ca. 5 Minuten)
- Nach dem Reboot mit der LARA-Konsole auf dem ESXi System (Festplattenreihenfolge beachten, s.o.!) lokal ein Passwort festlegen. Dieses ist auch das Root Passwort für SSH sowie das Passwort für den VM Ware Client
- Nach Installation des Systems können im Robot bis zu drei kostenfreie zusätzliche IP-Adressen bestellt werden. Hierbei bitte gleich darum bitten, daß eine MAC Adresse zugeteilt wird.
- die MAC-Adressen den virtuellen Servern mit den entsprechenden IP-Adressen mittels vSphere den Netzwerkkarten statisch konfigurieren. So funktioniert sogar DHCP aus dem Hetzner Netz!
Weitere Informationen zum ESXi und dessen Handhabung können der offiziellen Webseite entnommen werden: http://www.vmware.com/products/esxi/


