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Proxmox VE
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Proxmox VE
Proxmox VE ist eine Virtualisierungsplattform basierend auf OpenVZ und KVM.
Die Einrichtung ist in der Regel unkompliziert, da OpenVZ schon fast alles richtig macht.
Installation
1. Zunächst muß ein Debian Lenny als Grundsystem installiert werden.
- dazu den Server ins Rescue booten
- installimage aufrufen und Debian Lenny 64bit minimal auswählen
- Nach Wunsch RAID-Level, Partitionierung und Hostnamen in der Konfiguration anpassen
- Speichern und nach Abschluß der Installation neustarten
2. APT Sourcen anpassen
nano /etc/apt/sources.list
Diese Zeile hinzufügen
deb http://download.proxmox.com/debian lenny pve
Key hinzufügen
wget -O- "http://download.proxmox.com/debian/key.asc" | apt-key add - apt-get update
3. Proxmox installieren
apt-get install proxmox-ve-2.6.32
Diese Version unterstützt OpenVZ, eine Übersicht gibt es hier
http://pve.proxmox.com/wiki/Proxmox_VE_Kernel
anschließend neustarten und Kernelversion mit uname -r überprüfen.
Netzkonfiguration
Es ist wichtig, daß die vmbr0 nicht mit dem physischen Interface verbunden wird. Nur so ist das notwendige 'routed' Setup möglich.
Grundlage dafür ist das IP-Forwarding zu aktivieren. Diese kann bei über /etc/sysctl.conf beim Booten automatisch geschehen.
echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/ip_forward echo 'net.ipv4.ip_forward=1' >> /etc/sysctl.conf
Für IPv6 muß noch proxy_ndp aktiviert werden.
echo 1 > /proc/sys/net/ipv6/conf/all/proxy_ndp echo 'net.ipv6.conf.all.proxy_ndp=1' >> /etc/sysctl.conf'
Netzwerkkonfiguration OpenVZ
# /etc/network/interfaces
### Hetzner Online AG - installimage
# Loopback device:
auto lo
iface lo inet loopback
#
# device: eth0
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.10
broadcast 192.168.1.63
netmask 255.255.255.255
pointopoint 192.168.1.1
gateway 192.168.1.1
#
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
address 192.168.1.10
broadcast 192.168.1.63
netmask 255.255.255.255
bridge_ports none
bridge_stp off
bridge_fd 0
Verwaltung
Die VM's können nun unter http://Server-IP verwaltet werden. Fertige Templates gibt es unter wiki.openvz.org/Download/template/precreated
Für die virtuellen Maschinen nutzt man das Virtual Network venet und gibt direkt die Zusatz-IPs an.
Damit die VMs auch via IPv6 erreichbar sind, muß man die IP der VM als neighbour hinzufügen.
ip -6 neigh add proxy 2a01:4f8:100:92a1::42 dev venet0
Netzwerkkonfiguration KVM
bei der Verwendung von KVM ist es nötig die Route zu dieser virtuellen Maschine manuell hinzuzufügen. Also zum Beispiel
# /etc/network/interfaces
### Hetzner Online AG - installimage
# Loopback device:
auto lo
iface lo inet loopback
#
# device: eth0
auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.1.10
broadcast 192.168.1.63
netmask 255.255.255.255
pointopoint 192.168.1.1
gateway 192.168.1.1
#
auto vmbr0
iface vmbr0 inet static
address 192.168.1.10
broadcast 192.168.1.63
netmask 255.255.255.255
bridge_ports none
bridge_stp off
bridge_fd 0
up ip route add 192.168.1.50/32 dev vmbr0
Sicherheit
Das Webinterface ist durch Passwort geschützt. Dennoch ist ein zusätzlicher .htaccess Schutz empfehlenswert, um das Interface an sich zu verbergen und gegen das Ausnutzen eventueller Sicherheitslücken zu schützen.
Dazu unter
/usr/share/pve-manager
die .htaccess und .htpasswd Datei ablegen (nicht in /usr/share/pve-manager/root, das führt zu einem Fehler). Einen Generator gibt es zum Beispiel hier http://www.webmaster-toolkit.com/htaccess-generator.shtml
Einziger Nachteil: Der Login muss nun mehrfach durchgeführt werden.

