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Netzkonfiguration für Xen und KVM mit libvirt
Netzkonfiguration für Xen und KVM mit libvirt
sowohl für die Nutzung von Xen als auch für KVM empfiehlt es sich libvirt zur Einrichtung zu Verwenden. Grund ist u.a., daß mit den Xen-Skripten ohne Modifikationen nur ein virtuelles Netzwerk (Bridge) eingerichtet werden kann. Möchte man neben den kostenlosen Zusatz-IPs ein oder mehrere Subnetze für VMs betreiben, benötigt eine Möglichkeit mehrere virtuelle Switche (realisiert über Software-Bridges) anzulegen.
routed bridge (brouter)
Die Konfiguration der neuen 'routed' Bridge für die Zusatz-IPs muß leider händisch geschehen, da libvirt automatisch 'unpassende' Firewallregeln anlegt und sich dieses Verhalten nicht abschalten lässt. Die Konfiguration einer Bridge in Debian/Ubuntu kann z.B. über
auto virbr1 iface virbr1 inet static address (Haupt-IP) netmask 255.255.255.255 bridge_stp off bridge_fd 0 pre-up brctl addbr virbr1 up ip route add (Zusatz-IP)/32 dev virbr1
Für ein Subnetz kann hingegen folgendes XML-Template verwendet werden:
<network> <name>hetzner-subnetz1</name> <uuid>(irgendeine uuid)</uuid> <forward dev='eth0' mode='route'/> <bridge name='virbr2' stp='off' forwardDelay='0' /> <ip address='<Erste-Subnetz-IP>' netmask='255.255.255.224' /> </network>
Die UUID kann weggelassen werden, es ist aber auch möglich selbst eine mittels 'uuidgen' zu erzeugen.
Das fertige XML wird dann in eine Datei gespeichert und mittels 'virsh net-define <dateiname>' in libvirt bekannt gemacht. Das neue 'Netzwerk' hat in libvirt den Namen 'hetzner-subnetz1'.
Nach dem Aufruf von 'virsh net-autostart hetzner-subnetz1' ist sichergestellt, dass das Netzwerk auch tatsächlich nach jedem Systemstart sofort verfügbar ist.
Netzkonfiguration aktivieren
- virsh net-start hetzner-subnetz1


