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Monitoring mit Munin
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S.M.A.R.T. Monitoring mit Munin
Munin ist ein mit anderen Monitoring Lösungen vergleichbar einfaches Tool. Die Seite hier beschreibt das (nicht ganz intuitive) Vorgehen um die Daten auch über den 3ware RAID Controller auszulesen.
Diese Anleitung bezieht sich auf Debian Sarge (3.0), wird aber für Etch (4.0) bis auf das Verwenden der backports fast identisch sein.
Da von munin erst neuere Versionen S.M.A.R.T. Daten von Festplatten hinter RAID Controllern auslesen können greifen wir auf Backports zurück.
Falls Sie noch Debian Sarge (3.0) verwenden, so ist der folgende Schritt für Sie interessant. Verwenden Sie hingegen bereits Debian Etch, so können Sie den Schritt mit dem Backports-Archiv überspringen.
In die Datei:
# nano /etc/apt/sources.list
fügen wir ein:
# # backports (aktuellere munin version) # deb http://www.backports.org/debian/ sarge-backports main contrib non-free
danach aktualisieren wir die Paketlisten:
# apt-get update
und testen was wir alles zu aktualisieren haben:
# apt-get install -t sarge-backports munin munin-node -s
wenn in der Liste keine unverträglichkeiten auftauchen munin installieren:
# apt-get install -t sarge-backports munin munin-node
Gleiches tun wir mit den smartmontools (installiert smartctl, das Programm das dann den Festplattenstatus ausliest)
# apt-get install -t sarge-backports smartmontools -s
und nach einer Kontrolle was passieren soll die Installation:
# apt-get install -t sarge-backports smartmontools
Wer diese Tools bereits installiert hat kann genau gleich vorgehen wie oben beschrieben.
Danach liegen in /etc/munin/plugins Verknüpfungen zu den Scripten die zu einer Status-Grafik umgewandelt werden.
Hier legen wir pro Festplatte zwei neue Softlinks an:
# cd /etc/munin/plugins # ln -s /usr/share/munin/plugins/smart_ smart_twe0-0 # ln -s /usr/share/munin/plugins/smart_ smart_twe0-1
Normalerweise würde man hier einen Softlink (z.B. wenn man nur eine Festplatte besitzt) in der Form:
# ln -s /usr/share/munin/plugins/smart_ smart_twe0-1
anlegen. Da wir aber beide Festplatten beobachten wollen müssen wir diese etwas eigenwillige Form verwenden.
Um zu überprüfen ob twe0 überhaupt eine Festplatte ist kann dies mit smartctl vorher getestet werden:
# smartctl -a /dev/twe0 -d 3ware,0
wäre dabei die erste Festplatte
# smartctl -a /dev/twe0 -d 3ware,1
die zweite. Anhand der Ausgabe:
=== START OF INFORMATION SECTION === Model Family: Western Digital Caviar SE family Device Model: WDC WD1600JB-22GVC0 Serial Number: WD-WCAL9xxxxxxx
kann man sehen ob es so stimmt. Jetzt müssen wir noch die munin-Konfiguration anpassen:
# nano /etc/munin/plugin-conf.d/munin-node
Am Ende der Datei fügen wir die beiden Festplatten hinzu:
[smart_*] user root group disk
[smart_twe0-0] env.smartargs -H -l error -d 3ware,0
[smart_twe0-1] env.smartargs -H -l error -d 3ware,1
Danach munin neu starten:
# /etc/init.d/munin-node restart
Als Ergebnis erhalten wir zwei (resp. pro Festplatte eine) S.M.A.R.T. Zustandsgrafiken:
Festplatten-Temperatur ausgeben
Will man noch die Temperatur der Festplatten sehen kann man einen Softlink auf das Script hddtemp anlegen:
# cd /etc/munin/plugins # ln -s /usr/share/munin/plugins/hddtemp_smartctl hddtemp_smartctl
Die Konfiguration ist ähnlich wie oben:
# nano /etc/munin/plugin-conf.d/munin-node
[hddtemp_smartctl] user root env.drives twe0_0 twe0_1 env.type_twe0_0 3ware,0 env.type_twe0_1 3ware,1
und munin neu starten nicht vergessen. Danach kann man auf den von munin erzeugten Seiten den Verlauf beobachten:
Konfiguration für Linux Software Raid
Falls man keinen 3ware Controller im Einsatz hat und mit Linux Software Raid arbeitet sehen die Konfigurationen sehr ähnlich aus. Man erzeugt ebenfalls Soft-Links für die beiden Devices:
# cd /etc/munin/plugins # ln -s /usr/share/munin/plugins/smart_ smart_sda # ln -s /usr/share/munin/plugins/smart_ smart_sdb
Anschliessend fügt man die Plugin-Konfiguration hinzu:
# nano /etc/munin/plugin-conf.d/munin-node
Am Ende der Datei einfügen:
[smart_*] user root group disk [smart_sda] env.smartargs -H -l error -d ata [smart_sdb] env.smartargs -H -l error -d ata
Hard-Disk Temperaturen mit Software Raid
# cd /etc/munin/plugins # ln -s /usr/share/munin/plugins/hddtemp_smartctl hddtemp_smartctl
Bearbeiten der Plugin Konfiguration:
- nano /etc/munin/plugin-conf.d/munin-node
Und fügt am Ende der Datei den folgenden Abschnitt ein:
[hddtemp_smartctl] user root env.drives sda sdb env.type_sda ata env.type_sdb ata
Anschliessend nicht vergessen Munin neu zu starten:
# /etc/init.d/munin-node restart
freier FTP Backupspace monitoren
Es wird lftp benötigt.
# apt-get install lftp
Folgendes Skript in /usr/share/munin/plugins/ einbinden
#!/bin/bash
MAXLABEL=20
if [ "$1" == "autoconf" ]; then
echo yes
exit 0
fi
if [ "$1" == "config" ]; then
echo 'graph_title Backup-Space'
echo 'graph_args --base 1000 -l 0'
echo 'graph_vlabel Space in GB'
echo 'graph_category Backup'
echo 'graph_order max space'
echo 'space.label Current'
echo 'space.draw LINE'
echo 'max.label Max'
echo 'max.draw AREA'
exit 0
fi
echo -en "space.value " && echo du . | lftp -u ${user},${pass} ${ip} | awk -v LIMIT="${max}" '$1~/[0-9]+/ {QUOTA=LIMIT*1024*1024; print ($1)/1024/1024 }' | tail -1
echo -en "max.value " && echo ${max}
und verlinken
ln -s /usr/share/munin/plugins/backup_space.sh /etc/munin/plugins/backup_space
In /etc/munin/plugin-conf.d/munin-node
[backup_space] env.user username env.pass passwort env.ip ftpserver env.max 100
einfügen.
Munin neustarten:
# /etc/init.d/munin-node restart
oder
service munin-node restart
Überprüfung des Skriptes
/etc/munin/plugins# munin-run backup_space
Bei der Meldung
Certificate verification: Not trusted
in /etc/lftp.conf
set ssl:verify-certificate no
eintragen und speichern.
Die Ausagbe sollte in etwa so aussehen
space.value 17.8776 max.value 100


