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Gentoo installieren
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Rescue System
Um Gentoo auf einem dedizierten Server zu installieren, muss man den Server im Rescue-System starten. Dies wird über den Robot gemacht.
Platte vorbereiten
Nachdem der Server erfolgreich in das Rescue-System hochgefahren ist, muss die Platte partitioniert werden. Sind die Partitionen erstellt und formatiert, können sie nach /mnt/ gemountet werden, wie in der Gentoo-Anleitung beschrieben ist (Kapitel 4).
Gentoo installieren
Ab diesem Punkt kann mit der Gentoo-Installation entsprechend der Anleitung verfahren werden.
Tipp: Die Netzwerkkarten-Konfiguration kann man bei Hetzner gerne über DHCP regeln lassen. Dazu in der Anleitung einfach dem Zweig für DHCP folgen und auch den DHCPCD installieren.
Wichtiger Punkt, damit man sich nach dem Reboot des Systems auch einloggen kann: Es muß unbedingt VOR dem ersten Neustart sichergestellt werden, dass sshd beim Booten mit hochfährt, damit man sich nicht gleich am Anfang elegant "aussperrt". Dazu fügt man sshd zum Default-Runlevel hinzu:
rc-update add sshd default
nano -w /etc/ssh/sshd_config (Konfiguration einstellen)
Da nach dem Reboot zunächst noch keine User angelegt sind, sollte man vorher Root-Login in der sshd_config erlauben. ;)
Tipp: Um zu sehen, ob SSH funktioniert, kann man den Port verändern (auf 22 arbeitet das Rescue-System), mit /etc/init.d/sshd start den Server starten und sich testweise einloggen (mit dem neuen Root-Passwort).
Nach dem Reboot hat man dann ein jungfräuliches Gentoo-System auf der Maschine.
Gentoo mit Paketen versorgen und updaten
Hetzner betreibt einen internen Mirror-Server, der Software für verschiedene Linux-Distributionen enthält, Gentoo ist jedoch nicht dabei. Dennoch gibt es innerhalb des Hetzner-Netzwerks mindestens einen von einem Kunden betriebenen Gentoo-Mirror, der grundsätzlich öffentlich für jedermann zugänglich ist, aber für Hetzner-Kunden besonders interessant ist: Da interner Traffic - auch zwischen verschiedenen Rechenzentren - bei Hetzner bekanntlich kostenlos ist, können Hetzner-Kunden sich über diesen Mirror beliebig mit Daten versorgen, ohne dass der dabei entstehende Traffic gegen etwaige Begrenzungen angerechnet wird. Hier die entsprechenden Daten, wenn man diesen Mirror benutzen möchte:
Distfiles (inkl. für die Installation benötigte Stage3 Tarballs)
ftp://rush.tisys.org/pub/gentoo/
http://rush.tisys.org/pub/gentoo/
rsync://rush.tisys.org/gentoo-distfiles
Portage Tree
rsync://rush.tisys.org/gentoo-portage
Die zu verwendeten Mirrors sowohl für die Distfiles, als auch für den Portage-Tree, wären jeweils in der /etc/make.conf einzustellen, also beispielsweise:
/etc/make.conf: GENTOO_MIRRORS="ftp://rush.tisys.org/pub/gentoo/" SYNC="rsync://rush.tisys.org/gentoo-portage"

